Joi Ito ist Risikokapital-Investor und Geschäftsführer der Creative-Commons-Organisation. Mit dem “Elektrischen Reporter” spricht er über die komplexe Wechselwirkung von Internet und Demokratie.
Wechselwirkung von Internet und Demokratie
guenter_krass am 8. Februar 2010
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Mach den positiven Unterschied
guenter_krass am 8. Februar 2010
Ganz begeistert berichtete mir ein befreundeter Lehrer von einem gewissen Christian Bischoff, der in der vergangenen Woche an der Knabenrealschule in Aschaffenburg zu Gast war.
Christian/Bischoff ist bekannt aus dem Basketball-Profisport. Bereits mit 16 Jahren spielte er in der Basketball-Bundesliga. Er erhielt ein Sport-Stipendium an einer amerikanischen Universität, spielte mit Dirk Nowitzki und bestritt aktiv zwei Europa-Meisterschaften. Auf Grund einer Verletzung begann er bereits mit 19 Jahren seine Trainer-Laufbahn. Er war mit 25 Jahren einer der jüngsten Bundesliga-Cheftrainer.
Mittlerweile arbeitet er als Motivationscoach unter anderem für Schüler (Infoflyer). Sein Ziel ist es Menschen dabei zu unterstützen, die eigenen Potenziale und Fähigkeiten auszuschöpfen und damit mehr Lebensqualität zu erreichen.
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Keine Bildung für Hartzer
Maria_Monte am 8. Februar 2010
Super Grafik aus dem Kinder-Spiegel:Ich frag mich wirklich, wie die manchmal auf solche willkürlichen Regelsätze kommen. 91 Cent für Spielzeug im Monat (und da frag ich mich wirklich: was bekommt man für Spielzeug unter 1 Euro?) und 0 Euro für Bildung. Das heißt weder Nachhilfeleistungen, noch Bücher, Lernspiele, Hefte, Stifte etc. sind vorgesehen. Als ob ein Durchschnittskind so etwas nicht brauchen würde.

Kinder und Hartz IV
Die Hartz-IV-Sätze für Kinder liegen derzeit bei den unter 14-Jährigen bei 211 Euro im Monat, dass sind 40 Prozent weniger, als einem alleinstehenden Erwachsenen zusteht (351 Euro im Monat). Warum bekommen Erwachsene mehr? Die brauchen weder ständig neue Klamotten (Wachstum), noch gehen sie zur Schule (Lernen) oder spielen – das einzige, was sie zusätzlich konsumieren sind Alkohol und Zigaretten. Und die braucht man nicht wirklich. Laut Bundessozialgericht (BSG) sind die Hartz-IV-Sätze sogar verfassungswidrig, da sie gegen den Gleichheitsgrundsatz des Grundgesetzes verstoßen.
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Hamburg und Berlin bald zweigliedrig
Kerri_Brettscher am 6. Februar 2010
In jedem Bundesland wird schon seit längerem rumgedoktort, wie Schulbildung am besten aussehen sollte, um einlösbare Bildungschancen für alle bei hoher Bildungsqualität zu gewährleisten. Sich regelmäßig ändernde Regierungskonstellationen sind da auch nicht hilfreich, um Reformen stabile Rahmenbedingungen zu geben.
Besonders muss es einen Grund dafür geben, warum dann so viel davon gesprochen wird, endlich auf ein zwei- statt dreigliediges Schulsystem einzulenken. Der Grund: um endlich weg vom Stigma der sozialen Ausgrenzung und der Chancenungleicheit wegzukommen. Und um letzten Endes doch eventuell bessere Bildung für alle zu garantieren. Die soziale Schere geht im dreigliedrigen Schulsystem eindeutig zu weit auseinander: die Mehrheit der Schüler von Mittelklasse-Eltern geht ans Gymnasium, alles andere verteilt sich auf Haupt- und Mittelschule.
Berlin und Hamburg gehen dem jetzt entgegen. Die Grundschule wird in beiden Ländern auf sechs Jahre verlängert, was auf jeden Fall positiv zu bewerten ist. Denn nach 4 Jahren Grunschule zu entscheiden, auf welche weiterführende ein Kind gehen soll, ist Unsinn. Der eine entwickelt sich langsamer, der andere schneller. Nach 6 Jahren kann man schon besser abschätzen, wie es weitergehen soll. Ab Klasse 7 geht es dann auf die Sekundarschule oder aufs Gymnasium. Allerdings können an ersterer auch alle drei bereits existierenden Schulabschlüsse gemacht werden.
Dies wirft die Frage auf, [Mehrlesen →]
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Bildung: Ein Krümel vom Kuchen?
Maria_Monte am 5. Februar 2010
Da sieht man mal, welch hohen Stellenwert Bildung in unserer Gesellschaft hat – jedenfalls finanziell.
Gefunden auf zeit.de
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Studienberatung per Video
Maria_Monte am 4. Februar 2010
Nach dem Abi kommt die große Frage: Was soll ich studieren? Auf der Plattform unischnuppern.de kann man zumindest einen Eindruck über die 15 beliebtesten Studienfächer gewinnen. Ob Medizin, Naturwissenschaften oder Informatik – jedes Fach wird per Videos vorgestellt zum Beispiel mit Ausschnitten aus Vorlesungen oder Interviews mit Professoren, Studenten und Absolventen. Und dazu noch jede Menge Hintergrundinfos über spätere Berufschancen und Ablauf des Studiums. Eigentlich eine super Sache, wobei die Auswahl einiger Vorlesungen eine eher abschreckende Wirkung hat: langweilige Präsentationen, veraltete Hörsäle und monoton sprechende Professoren. Aber vielleicht ist das ja beabsichtigt: Ein Studium ist eben keine Eventveranstaltung.

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Ich bin der Headhunter Gottes
guenter_krass am 4. Februar 2010
Er hat seine eigene Website, er bloggt und twittert, er veröffentlich regelmäßig einen Podcast, wirbt auf Berufsmessen und tritt im Fernsehen auf. Er ist verantwortlich für die Nachwuchsarbeit seines Unternehmens, welche wichtiger denn je ist – denn sein Unternehmen stirbt aus. Das Durchschnittsalter seiner Arbeitskollegen liegt bei 68 Jahren.
Bruder Paulus, Jahrgang 1959, lebt im Kapuzinerkloster Dieburg in Hessen. Er ist direkt nach dem Abitur im Jahr 1978 dem Kapuzinerorden beigetreten. Er nennt sich den Headhunter Gottes. Im ZEIT-Interview erzählt Bruder Paulus, dass er die Männer will, die eigentlich gerne von erfolgreichen Frauen geheiratet worden wären. Er will “die Besten in Deutschland” fragen, ob sie nicht eigentlich von Gott bestimmt seien, einen bestimmten Weg zu gehen. Gut, lassen wir das.
Ob ich die Absicht, junge Männer für seine Kirche „zu jagen“, gut finde sei erst Mal dahin gestellt. Sieht man es von der Seite, dass er als Personaler eines eingestaubten Unternehmens arbeitet, ist es aller ehren Wert, wie er versucht auf neuen Wegen junge Leute zu erreichen. Ich glaube, da könnten sich viele Unternhemen noch eine große Scheibe abschneiden.
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Fundsachen
guenter_krass am 2. Februar 2010
NRW: Herkunftssprache wird als schulische Fremdsprache anerkannt
Wenn die Herkunftssprache nicht nur mündlich, sondern auch schriftlich beherrscht wird, eröffnen sich schulische wie auch spätere berufliche Chancen. mehr…
Innovationsförderung in Sachsen
Mit dieser Förderung werden Personalkosten für Absolventen von Hochschulen und Berufsakademien sowie von jungen Wissenschaftlern gefördert. Kleinere Unternehmen können dafür Zuschüsse von bis zu 50% erhalten. Voraussetzung ist, dass diese zur Bearbeitung innovativer, technologieorientierter Projekte neu eingestellt werden. mehr…
Leseecken in Ganztagsschulen
Das Programm fördert Leselust und Lesefähigkeit in Ganztagsschulen und kann mittlerweile schon auf eine fünfjährige Erfolgsgeschichte zurückblicken. mehr…
Ein Traum: Sport im Matheunterricht
Ob Weltrekorde prognostizieren oder optimale Schusspositionen ermitteln – in der Welt des Sports kann man vieles berechnen. mehr…
Schulfach Astronomie
Wissenschaftler und Lehrer fordern bundesweit Astronomie als Pflichtfach einzuführen. In der DDR war Astronomie reguläres Schulfach, jetzt existiert dieses Schulfach nur noch in Thüringen, Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern. mehr…
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Ist das wirklich notwendig?
guenter_krass am 2. Februar 2010
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Viel Lärm um nichts
Maria_Monte am 1. Februar 2010
Wer kennt sie nicht aus Nachrichten, Realität oder Fernsehen: Nachbarn, die schimpfen und um Ruhe beten, wenn draußen Kinder spielen. Die Bälle nicht mehr rausrücken, wenn diese über den Zaun geflogen sind, oder mit Polizei drohen, wenn noch weiter Fußball gespielt wird. Die sogar vor Gericht ziehen, um Kindergärten umsiedeln zu lassen oder gar den Neubau einer Kindertagesstätte im Wohngebiet verhindern. Auch ich bin mit solchen Nachbarn gesegnet (und man wird es kaum glauben: die sind unter 40 und haben selbst ein Kind). Doch nun ist vielleicht Schluss damit und Berlin machte den Anfang: Kinder in Berlin dürfen ab sofort Krach machen. SPD, Linke und Grüne beschlossen: Kinderlärm ist «Ausdruck selbstverständlicher kindlicher Entfaltung» und von Verkehrs- und Gewerbelärm zu unterscheiden.
Ich finde das super. Alle möchten mehr Kitas, diese haben es aber immer schwerer, eine passende Unterkunft zu finden. Um wem nützen Kindertagesstätten, wenn diese schwer zu erreichen und weitab von Wohngebieten sind?
Laut FDP und CDU ist das Gesetz wirkungslose Symbolpolitik. Was haltet ihr davon?
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