Deutschland bleibt in wichtigen Bildungsbereichen weiter hinter fast allen Industrieländern zurück. Laut der neuen Studie “Bildung auf einen Blick” stieg zwar die Zahl der Studienanfänger und -absolventen, doch konnten die meisten anderen OECD Mitglieder deutlich mehr zulegen.
Auch bei den Bildungsausgaben bleibt Deutschland auf einem der letzten Plätze. Nur vier andere Länder lassen sich im Vergleich der OECD-Staaten Bildung weniger kosten. Dabei sind sich die Bildungsforscher einig, dass die Wirtschaftskrise genau der richtige Zeitpunkt wäre, um in Bildung zu investieren. Zwar qualifizierten sich im Jahr 2008 in Deutschland so viele Schüler wie noch nie für ein Studium. Und auch die Zahl der Erstsemester stieg auf Rekordhöhe. Doch gleichzeitig verzichteten auch noch nie so viele junge Menschen eines Jahrgangs mit Abitur oder Fachhochschulreife auf den Gang zur Universität.
Die Neue Osnabrücker Zeitung schreibt dazu auf blogspan.net:
Unter den Abiturienten ist die Unsicherheit bei der Berufswahl groß. Deshalb ist es dringend geboten, Ruhe und Klarheit in das Bildungssystem zu bringen. Hilfreich wäre, nicht nach jeder Studie in Aktionismus zu verfallen. Der Nachwuchs braucht eine verlässliche Perspektive, um nicht die Motivation für höhere Aufgaben zu verlieren. Denn das können wir uns nicht leisten.
Interessanter Ansatz, denn ich frage mich: Gibt es denn überhaupt schon eine “verlässliche Persepktive”? Wie seht ihr das?



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