Wer frühzeitig lernt, was sich hinter Begriffen wie Bilanz, Gewinn oder Marketing verbirgt, weiß schneller, worauf es in der Wirtschaft ankommt. Wirtschaftliche Zusammenhänge verständlich zu machen, ist eine wichtige Zukunftsaufgabe. Das Schulprojekt Junior bringt jungen Menschen dieses Grundwissen näher und suchte die beste Schülerfirma Deutschlands.
In diesem Jahr holte sich Enerxchange den Sieg beim „Junior“-Wettbewerb. Enerxchange berät Kunden, die ihren Stromanbieter wechseln wollen. Das erfolgreiche Team aus Ostfildern, bestehend aus 17 Schülern des Otto-Hahn-Gymnasiums (OHG) und des Heinrich-Heine-Gymnasiums (HHG), darf sich nun beste Schülerfirma Deutschlands nennen.
Mit der Energieberatung hat sich Enerxchange ein hochaktuelles Thema gewählt. Die Schüler machen mit einer speziellen Kamera gegen ein Honorar Wärmebilder von Gebäuden und geben damit den Eigentümern wichtige Hinweise, wo sie bei der Dämmung ihres Hauses nachbessern sollten, um Energie zu sparen. Außerdem hilft die Schülerfirma bei der Suche nach alternativen Stromanbietern. Drittes Tätigkeitsfeld ist die Solaranlage-Genossenschaft, mit deren Hilfe das OHG zur ersten CO2-neutralen Schule in der Region werden möchte.
Junior wird seit 1996 vom Institut der deutschen Wirtschaft in Köln veranstaltet. Es soll Schlüsselqualifikationen wie Teamfähigkeit, Eigenverantwortung und Selbstständigkeit fördern und den Schülern Einblicke in die soziale Marktwirtschaft geben. Nicht zuletzt sollen die Jugendlichen dabei Orientierungshilfe für die eigene Berufswahl bekommen. 535 Schülerfirmen nahmen dieses Jahr am Wettbewerb teil – ein Rekordergebnis.



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