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Kinder an die Macht

November 19th, 2009 · 1 Kommentar

Habe gerade einen sehr schönen Artikel von Maiken Winter auf Clean Energy Project gelesen den ich euch nicht vorenthalten möchte. Winter ist ein so genannter Visiting Scientist an der Cornwell University in Ithaka. Im vergangenen Jahr tourte sie durch die USA und durch Deutschland um Al Gore`s Diavortrag “Eine unbequeme Wahrheit” vorzustellen. Ihr liebstes Publikum sind Kinder, da deren Fragen oft unwahrscheinlich geradlining und auf den wichtigsten Punkt gerichtet sind.

“Aber warum dürfen die Leute denn den Regenwald abbrennen?”
“Wie kommt es, dass es erlaubt ist, Kohle zu verbrennen, wenn dadurch unsere Luft dreckig wird?”
“Wenn die Gletscher schmelzen, gibt es dann noch Wasser zum trinken?”
“Wenn das Eis schmilzt, wo leben dann die Eisbären?”
“Wenn Bäume Sauerstoff produzieren, und wir brauchen Sauerstoff zum leben, warum werden sie dann gefällt?”

In Deutschland wie in den USA stieß Maiken Winter immer wieder auf Fragen mit dem gleichen Grundtenor: warum wird etwas gemacht, von dem wir wissen, dass es schlecht für uns ist? Die Klimakämpferin ist sicher, dass es sich lohnt, den Kindern zuzuhören. “Ihre Fragen sind unglaublich anregend, ihre Energie und Optimismus ansteckend, und Ihre Ideen wundervoll einfallsreich.”

Tags: Allgemeines

1 Antwort bis jetzt ↓

  • 1 Maria_Monte // Nov 19, 2009 at 11:59

    Ja – Kinder haben oft nen guten Blick für die Einfachheit der Dinge. Kann mich noch daran erinnern als ich klein war und meine Mutter sagte “Dafür haben wir kein Geld”. Und ich “Dann geh doch auf die Bank.” Für mich war klar: wer Geld braucht bekommt den benötigten Betrag von der Bank.

    Noch eine Story: Vater und Sohn bei MCDonalds an der Kasse. Kind fragt, wofür das Kleingeld in den Dosen ist. Vater: “Das ist für Kinder gedacht, die kein Zuhause haben und denen es nicht so gut geht wie uns”. Kind: “Warum nehmen wir nicht eins von diesen Kindern bei uns auf, wir haben doch genug Platz.”

    Wenn Kinder regieren würden, wäre die Welt zwar chaotischer, aber bestimmt nicht so kapitalistisch.

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