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Ab ins Ausland: Austauschprogramme für Auszubildende

Februar 15th, 2010 · Keine Kommentare

Der Schüleraustausch im Gymnasium und der Auslandsaufenthalt während des Studiums sind schon lange nichts Ungewöhnliches mehr. Was weniger bekannt ist: Auch Auszubildende können an Austauschprogrammen teilnehmen und für mehrere Wochen vom heimischen Betrieb in ein Unternehmen im Ausland wechseln.

Um die Mobilität in der beruflichen Bildung voranzutreiben, fördert das Bundesministerium für Bildung und Forschung bereits seit vielen Jahren verschiedene Austauschprogramme für Auszubildende, hauptsächlich nach Frankreich, Großbritannien, Norwegen, Polen, Tschechien und in die Niederlande. Organsisert wird das Ganze von u.a. von Unternehmen wir InWEnt.

Und so geht’s`s: Für drei bis zwölf Wochen fährt eine Gruppe Auszubildender zum Beispiel nach Norwegen, und die norwegischen Auszubildenden kommen parallel oder zeitversetzt nach Deutschland. Im Gastland leben sie entweder in Jugendherbergen, in Trainingszentren der Unternehmen oder auch bei Gastfamilien.

So ein Austausch kann in Einzelfällen die ganze Lebensplanung beeinflussen: “Ein Zimmermannslehrling, der an dem Austauschprogramm mit Norwegen teilgenommen hatte, wollte nach seiner Abschlussprüfung sein Glück in Norwegen versuchen. Mittlerweile hat er dort Fuß gefasst und ist glücklich. Nie, so sagt er, wäre er ohne diesen Austausch auf die Idee mit Norwegen gekommen.”

Tags: Ausbildung · International

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