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	<title>www.generation-bildung.de &#187; Hochschule</title>
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	<description>Generation Bildung</description>
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		<title>&#8220;Frau Kaiser besteht drauf!&#8221;</title>
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		<pubDate>Mon, 30 Jan 2012 09:03:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>KriLo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
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		<description><![CDATA[Nein, so lautet nicht der Titel des neuen Helge Schneider Films! Der Film wirft vielmehr die Frage auf, wie Schulen handeln müssen um Schülern individualisiertes Lernen zu ermöglichen abseits von starren Lehrplänen und großen Leistungsunterschieden innerhalb der Klassen. Vorgestellt werden drei Schulen in Deutschland mit drei verschiedenen Ansätzen was die Individualisierung des Lernens angeht. In [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nein, so lautet nicht der Titel des neuen Helge Schneider Films!</p>
<p>Der Film wirft vielmehr die Frage auf, wie Schulen handeln müssen um Schülern individualisiertes Lernen zu ermöglichen abseits von starren Lehrplänen und großen Leistungsunterschieden innerhalb der Klassen. Vorgestellt werden drei Schulen in Deutschland mit drei verschiedenen Ansätzen was die Individualisierung des Lernens angeht. In Auftrag gegeben hat den Film das <a href="http://http://www.bildungsmonitoring.hamburg.de/index.php/" target="_blank">Institut für Bildungsmonitoring</a>  der Behörde für Schule und Berufsbildung. Idee war es, die durchaus gelungenen Ansätze einzelner Schulen sichtbar und quasi zur Nachahmung zur Verfügung zu stellen. Hieraus entstand die Idee diese &#8220;best-practice&#8221;-Beispiele in Form eines Films zu präsentieren.</p>
<p><strong></strong>Der 55-minütige Dokumentarfilm wurde von Uli Fischer, selbstständiger Filmemacher aus Hamburg, und Wolfgang Fien, Schulinspektor am oben ganannten Institut für Bildungsmonitoring gemeinsam produziert. Er ist in dieser Woche an die Schulen verschickt worden.</p>
<p>Interessierte können den Film, als auch weitere Publikationen zum <a href="http://www.bildungsmonitoring.hamburg.de/index.php/article/detail/1250" target="_blank">Thema Bildung und Qualitätsmanagement</a> kostenfrei über das Institut für Bildungsmonitoring beziehen.</p>
<p><strong> </strong></p>
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		<title>EQR &#8211; Und was bist du wert?</title>
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		<pubDate>Wed, 25 Jan 2012 09:29:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Maria_Monte</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ausbildung]]></category>
		<category><![CDATA[Hochschule]]></category>
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		<category><![CDATA[Politik]]></category>
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		<category><![CDATA[Duale Berufsausbildung]]></category>
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		<description><![CDATA[Hauptschule, Ausbildung oder Studium &#8211; was ist eigentlich ein Bildungsabschluss wert? Seit 2008 werden eropäische Bildungsabschlüsse in einem Ranking, dem Europäischen Qualifikationsrahmen (EQR), bewertet. Das System hat acht Stufen, eine Acht ist besonders gut. Bewirbt sich ein Arbeitnehmer aus dem einen Land in einem anderen, kann ein Unternehmen mit einem Blick auf die Zahl schnell [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hauptschule, Ausbildung oder Studium &#8211; was ist eigentlich ein Bildungsabschluss wert? Seit 2008 werden eropäische Bildungsabschlüsse in einem Ranking, dem <a title="Stufen des EQR" href="http://ec.europa.eu/education/pub/pdf/general/eqf/leaflet_de.pdf" target="_blank">Europäischen Qualifikationsrahmen (EQR</a>), bewertet. <a title="Welt: EIne Kopfnote für jeden Bürger" href="http://www.welt.de/dieweltbewegen/article13690260/Eine-Kopfnote-fuer-jeden-Buerger-je-nach-Abschluss.html" target="_blank">Das System hat acht Stufen, eine Acht ist besonders gut.</a> Bewirbt sich ein Arbeitnehmer aus dem einen Land in einem anderen, kann ein Unternehmen mit einem Blick auf die Zahl schnell beurteilen, was der Kandidat kann und welche Qualifikation er hat. Bildungsabschglüsse werden also vergleichbar, vorausgesetzt, jedes Land bewertet erstmal für sich selbst seine Abschlüsse. In Deutschland ist das der Deutsche Qualifikationsrahmen, kurz <a title="Webseite: Deutscher Qualifikationsrahmen" href="http://www.deutscherqualifikationsrahmen.de/SITEFORUM?&amp;t=/Default/gateway&amp;i=1215181395066&amp;application=menu&amp;l=1&amp;active=no&amp;ParentID=1215772627052&amp;xref=http%3A//www.google.de/url%3Fsa%3Dt%26rct%3Dj%26q%3Ddqr%26source%3Dweb%26cd%3D2%26ved%3D0CDcQFjAB%26url%3Dhttp%253A%252F%252Fwww.deutscherqualifikationsrahmen.de%252Fportals%252Fdqrbbj%252Fexport%252Fder_dqr%252Findex.html%26ei%3Dw74fT_DjKYfrOeTo2KsO%26usg%3DAFQjCNGI9RgArrGCgvvonoybzdb5CiOVsw%26sig2%3DX8EB1q6mlTMG4QDt72vJfw" target="_blank">DQR</a>.</p>
<p>Runde 1: Im Oktober 2011 haben die Kultusminister folgende Einstufung beschlossen:</p>
<ul>
<li>Stufe 1: <strong>Menschen ohne Ausbildung</strong> = Voraussetzung: Grundlegendes Allgemeinwissen und grundlegende Ferigkeiten in einem Arbeitsbereich, Ausführen einfacher Aufgaben unter direkter Anleitung</li>
<li>Stufe 2: <strong>Hauptschulabschluss</strong> = Vorraussetzung: Grundlegendes Faktenwissen für Routineaufgaben in einem Arbeitsbereich, Ausführen von Aufgaben unter Anleitung mit einem gewissen Maß an Selbstständigkeit</li>
<li>Stufe 3: <strong>Mittlere Reife</strong> = Vorraussetzungen: Kenntnisse von Fakten, Grundsätzen, Verfahren und allgemeinen Begriffen in einem Arbeitsbereich zur Erledigung von Aufgaben / Lösung von Problemen in Eigenverantwortung</li>
<li>Stufe 4: <strong>Berufsschulabschluss ??</strong>? = Voraussetzung: Breites Spektrum an Theorie- und Faktenwissen in einem Arbeitsbereich zur Lösungen von speziellen Problemen, selbständiges Arbeiten sowie Beaufsichtigung von Routinearbeiten</li>
<li>Stufe 5: <strong>Abitur ???</strong> = Voraussetzung: Umfassendes, spezialisiertes Theorie- und Faktenwissen in einem Arbeitsbereich um kreative Lösungen für abstrakte Probleme zu erarbeiten, Leiten und Beaufsichtigen in Arbeits- oder Lernkontexten sowie Überprüfung und Entwicklung der eigenen Leistung und der Leistung anderer Personen</li>
<li>Stufe 6: <strong>Bachelor / Meister-Titel</strong> = Voraussetzungen: Fortgeschrittene Kenntnisse unter Einsatz eines kritischen Verständnisses von Theorien und Grundsätzen zur Lösung komplexer Probleme in einem spezialisierten Arbeits- oder Lernbereich, Leitung komplexer fachlicher oder beruflicher Tätigkeiten / Projekte und Übernahme von Verantwortung für die berufliche Entwicklung von Einzelpersonen und Gruppen</li>
<li>Stufe 7: <strong>Master an Hochschulen</strong> = Vorraussetzungen: Hoch spezialisiertes Wissen in einem Arbeitsbereich als Grundlage für innovative Denkansätze und/oder Forschung, Spezialisierte Problemlösungsfertigkeiten um neue Kenntnisse zu gewinnen und neue Verfahren zu entwickeln sowie um Wissen aus verschiedenen Bereichen zu integrieren; Leitung und Gestaltung komplexer, unvorhersehbarer Arbeits- oder Lernkontexte sowie Übernahme von Verantwortung für Beiträge zum Fachwissen und zur Berufspraxis</li>
<li>Stufe 8: <strong>Promotion</strong> = Voraussetzungen: Spitzenkenntnisse in einem Arbeitsbereich und an der Schnittstelle zwischen verschiedenen Bereichen zur Lösung zentraler Fragestellungen in den Bereichen Forschung und/oder Innovation; Fachliche Autorität, Innovationsfähigkeit, Selbstständigkeit, wissenschaftliche und berufliche Integrität und nachhaltiges Engagement bei der Entwicklung neuer Ideen oder Verfahren in führenden Arbeitsoder Lernkontexten</li>
</ul>
<p><a title="Stufen des EQR" href="http://ec.europa.eu/education/pub/pdf/general/eqf/leaflet_de.pdf" target="_blank">Alle Voraussetzungen des EQR als PDF</a></p>
<p>Über die Positionen der meisten <a title="Welt: EIne Kopfnote für jeden Bürger" href="http://www.welt.de/dieweltbewegen/article13690260/Eine-Kopfnote-fuer-jeden-Buerger-je-nach-Abschluss.html" target="_blank">Berufsabschlüsse und des Abiturs wird jedoch gestritten</a>. Denn die Dualen Berufsausbildung gibt es nur bei uns in Deutschland. Kann sie überhaupt mit schulischen und akademischen Abschlüssen verglichen werden? Die Kultusminister haben das Abitur auf das fünfte Niveau gesetzt, die Berufsabschlüsse dagegen auf das dritte und vierte, nur einige wenige ebenfalls auf Stufe fünf. Die Arbeitgeber- und Arbeitnehmervertreter wie auch die Bundesregierung wollen dagegen das Abitur auf einer Ebene mit der abgeschlossenen Berufsausbildung sehen. Beides soll gleichwertig sein. Grund: Früher oder später, so befürchten die Gewerkschaften, könnte sich von der <a title="Welt: Schavan plant Befreiungsschlag" href="http://www.welt.de/print/welt_kompakt/print_politik/article13832282/Schavan-plant-Befreiungsschlag.html" target="_blank">Einstufung eines Abschlusses ein ähnliches Gehaltsniveau ableiten</a>, auch wenn vermieden werden soll, aus dem DQR Rechte und Pflichten zu transferieren.</p>
<p>Runde 2 in der Diskussion: Die Bildungsbeauftragte Anette Schavan (CDU) schlägt vor, <a title="Welt: Schavan plant Befreiungsschlag" href="http://www.welt.de/print/welt_kompakt/print_politik/article13832282/Schavan-plant-Befreiungsschlag.html" target="_blank">dem französischen Beispiel zu folgen </a>und die allgemeinbildenden Abschlüsse &#8211; in Deutschland also Hauptschulabschluss, Mittlere Reife und Abitur &#8211; ganz außen vor zu lassen. Doch ließe sich auch damit unsere einzigartige Duale Berufsausbildung besser einordnen?</p>
<p>Die Diskussion geht weiter &#8211; Einigung folgt?</p>
<p><strong>NACHTRAG v. 01.02.2012</strong></p>
<p>&#8220;Kompromiss im Streit um Lehre und Abitur (&#8230;) Bund, Länder, Handwerk und Gewerkschaften verständigten sich in Berlin darauf, auf die Einordnung von Abitur und Mittlerer Reife in den geplanten &#8220;Deutschen Qualifikationsrahmen (DQR) <strong>in den nächsten 5 Jahren zu verzichten</strong> . Man wolle weitere Erfahrungen sammeln.&#8221; Quelle: (WELT S.4 / Ausgabe vom 01.02.2012)</p>
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		<title>Viel mehr als &#8220;nur&#8221; MINT!</title>
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		<pubDate>Wed, 18 Jan 2012 14:12:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>KriLo</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik verbinden viele aus Ihrer Schulzeit zunächst einmal mit langweiligem Lernstoff und wenig Praxisbezug. Aber es geht auch anders: Diesen Beweis treten wir am 4.Februar sogar selbst an:  Der Campus of Excellence veranstaltet in Berlin in den Räumen der Konrad-Adenauer-Stiftung nämlich erstmalig das MINT Forum. Hier bietet sich angehenden Abiturienten der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>M</strong>athematik, <strong>I</strong>nformatik, <strong>N</strong>aturwissenschaften und <strong>T</strong>echnik verbinden viele aus Ihrer Schulzeit zunächst einmal mit langweiligem Lernstoff und wenig Praxisbezug. Aber es geht auch anders:</p>
<p><strong>Diesen Beweis treten wir am 4.Februar sogar selbst an:</strong>  Der Campus of Excellence veranstaltet in Berlin in den Räumen der Konrad-Adenauer-Stiftung nämlich erstmalig das <a href="http://www.campus-of-excellence.com/content.php/coPath/0_2/coID/5/content/MINT-Forum-2012" target="_blank">MINT Forum</a>. Hier bietet sich angehenden Abiturienten der Jahrgänge 10-13 ein umfassendes Beratungs- und Informationsangebot. Dies  reicht von <a href="http://www.campus-of-excellence.com/content.php/coPath/0_2_5/coID/1/content/Programm?XTCsid=88f0c31f6dbb502a6f736ca8300bf7dc" target="_blank">Orientierungsveranstaltungen und Workshops</a> zur Studienplatzwahl und Organisation bis zur Möglichkeit an Infoständen Kontakt zu Unternehmen und Bildungsinstitutionen aus dem MINT-Bereich herzustellen. Noch sind Restplätze vorhanden, hier gehts zur <a href="http://www.campus-of-excellence.com/content.php/coPath/0_2/coID/5/content/MINT-Forum-2012" target="_blank">Anmeldung</a>.</p>
<p>Das MINT- Fächer spannend und lehrreich zugleich sein können, beweisen auch die immer häufiger vorkommenden naturwissenschaftlichen &#8220;Mitmach-Museen&#8221;. Wir haben mal ein wenig recherchiert und ein paar spannende Angebote für euch rausgesucht. Erfahrungsberichte erwünscht!</p>
<p><a href="http://www.bioversum-kranichstein.de/startseite/" target="_blank">Bioversum Kranichstein</a>: &#8220;Das bioversum Kranichstein  hat sich zur Aufgabe gemacht, der interessierten Öffentlichkeit die Bedeutung der Biologischen Vielfalt als Existenzgrundlage allen Lebens näher zu bringen.&#8221;</p>
<p><a href="http://www.mathematikum.de/" target="_blank">Mathematikum Gießen</a>: &#8220;Das erste mathematische Mitmachmuseum der Welt &#8211; in Gießen!&#8221;</p>
<p><a href="http://www.exploramuseum.de/info/info.php" target="_blank">Explora-Museum/Frankfurt: </a>&#8220;In einer einzigartigen Experimentierlandschaft mit AHA-FACTOR wecken interaktive Objekte spielerisch die Lust zum Lernen und Verstehen.&#8221;</p>
<p><a href="http://www.experiminta.de/index.htm" target="_blank">Experiminta/Frankfurt</a>: Z.zt. Sonderausstellung Informatik &#8220;Die Didaktik der Informatik an der Technischen Universität Darmstadt präsentiert seit Mai 2011 in der EXPERIMINTA eine Ausstellung der besonderen Art: Sammeln Sie an einem Dutzend Experimenten Erfahrungen mit Informatik und beantworten Sie sich danach selbst viele Fragen der Informatik im Alltag und der Wissenschaft Informatik.&#8221;</p>
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		<title>Studium generale?!</title>
		<link>http://www.generation-bildung.de/allgemeines/studium-generale/</link>
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		<pubDate>Tue, 10 Jan 2012 15:45:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>KriLo</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ich bin eben auf einen Artikel über das sogenannte Studium generale gestoßen (habe davor noch nie etwas darüber gelesen muss ich gestehen, vielleicht geht es dem ein oder anderen ähnlich). Beim Studium generale haben Abiturienten die Möglichkeit in einer Art Ringvorlesung ein Jahr lang, also zwei Semster, Einblicke in einen Großteil der angebotenen Studiengänge zu [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich bin eben auf einen Artikel über das sogenannte Studium generale gestoßen (habe davor noch nie etwas darüber gelesen muss ich gestehen, vielleicht geht es dem ein oder anderen ähnlich). Beim Studium generale haben Abiturienten die Möglichkeit in einer Art Ringvorlesung ein Jahr lang, also zwei Semster, Einblicke in einen Großteil der angebotenen Studiengänge zu erhalten.</p>
<p>Keine schlechte Sache wie ich finde, die Zahl der Studiengänge hat sich in den letzten 20 Jahren vervielfacht so dass heute insgesamt knapp 7000 (!) zur Verfügung stehen. Da ist guter Rat teuer, spätestens dann wenn man nach einigen Semstern bemerkt, dass der gewählte Studiengang absolut nicht den persönlichen Interessen entspricht. Eine Vorreiterrolle in Sachen Studium generale übernimmt das <a href="http://www.uni-tuebingen.de//uni/yui03/" target="_blank">Leibnitz Kolleg in Tübingen</a>, welches seit 1948 solch ein Programm anbietet. Übrigens ins Leben gerufen von der französischen Militärregierung, seinerzeit um die deutsche Jugend von den Einflüssen der Naziideologie zu befreien.</p>
<p>Die TU München bietet im Semster 2012/2013 zum zweiten Mal interessierten Abiturienten die Möglichkeit eines interdisziplinären Unirundgangs. Allerdings ist das Angebot zunächst noch auf naturwissenschaftliche Studiengänge beschränkt. Eine super Idee wie ich finde, anbei findet Ihr noch eine Liste mit weiteren Universitäten die ein Studium generale im Programm haben. Die Praxis unterscheidet sich je nach Hochschule, manche setzen eine Immatrikulation voraus und richten sich ebenso an Studierende, andere sind reine Orientierungsveranstaltungen mit gemeinsamen Wohnangebot etc.:</p>
<p><a href="http://www.studiumgenerale.uni-mannheim.de/" target="_blank">Uni Mannheim</a></p>
<p><a href="http://www.uni-tuebingen.de/aktuelles/studium-generale.html" target="_blank">Uni Tübingen</a></p>
<p><a href="http://www.studgen.uni-mainz.de/" target="_blank">Uni Mainz</a></p>
<p><a href="http://www.uni-stuttgart.de/sg/" target="_blank">Uni Stuttgart</a></p>
<p><a href="http://www.uni-ulm.de/einrichtungen/studium-generale.html" target="_blank">Uni Ulm</a></p>
<p><a href="http://tu-dresden.de/studium/angebot/studium_generale" target="_blank">TU Dresden</a></p>
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		<title>Bildungsfundstücke der Woche</title>
		<link>http://www.generation-bildung.de/hochschule/bildungsfundstucke-der-woche-12/</link>
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		<pubDate>Mon, 09 Jan 2012 15:03:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>guenter_krass</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fundsachen]]></category>
		<category><![CDATA[Hochschule]]></category>
		<category><![CDATA[Richtig bewerben]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8220;Der Messi-Reader&#8221; &#8211; so hätte wohl RTL2 gestern noch meinen Google-Reader mit +1000 Einträgen betitelt. Jetzt ist alles schick aufgeräumt. Den ein- oder anderen Artikel habe ich vor dem Papierkorb gerettet: Bewerbungs-Tiefschläge: Das Beste aus den Anschreiben 2011 Im Anschreiben wollen viele Job-Kandidaten es besonders gut machen, Kreativität beweisen. Das klappt nicht immer &#8211; wie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Der Messi-Reader&#8221; &#8211; so hätte wohl RTL2 gestern noch meinen Google-Reader mit +1000 Einträgen betitelt. Jetzt ist alles schick aufgeräumt. Den ein- oder anderen Artikel habe ich vor dem Papierkorb gerettet:</p>
<p><strong>Bewerbungs-Tiefschläge: Das Beste aus den Anschreiben 2011</strong><br />
Im Anschreiben wollen viele Job-Kandidaten es besonders gut machen, Kreativität beweisen. Das klappt nicht immer &#8211; wie Bewerber sich selbst in die Seile schickten. <a href="www.spiegel.de/karriere/berufsstart/0,1518,806491,00.html" title="Spiegel-Online" target="_blank">Via SpOn&#8230;</a></p>
<p><strong>Fotografie: Das Porträt einer Generation</strong><br />
Fotostudentin Sannah Kvist: In ihrer Arbeit &#8220;All I Own&#8221; präsentiert sie Menschen mit ihrem Besitz. Sie hat junge Schweden fotografiert &#8211; meist nur ein Haufen Dinge. Im Interview spricht sie über ihr Porträt einer Generation. <a href=" http://www.zeit.de/campus/2011/06/fotoprojekt-bestandsaufnahme" title="ZEIT Online" target="_blank">via ZEIT online&#8230;</a></p>
<p><strong>Rhetorik-Ratgeber – 28 Fragen und ihre heimlichen Botschaften</strong><br />
Den Satz kennen Sie schon: Wer fragt, der führt. In der Rhetorik ist die Technik, Fragen zu stellen, ein probates Mittel, um ein Gespräch zu lenken, zu manipulieren oder gar zu dominieren. <a href=" http://karrierebibel.de/rhetorik-ratgeber-28-fragen-und-ihre-heimlichen-botschaften/" title="Karrierebibiel" target="_blank">via karrierebibel&#8230;</a><br />
<strong><br />
Welche kulturelle Bildung brauchen wir?</strong><br />
Über das Potenzial von Bildungsangeboten berichtete der Deutschlandfunk am 29.01.2011. Den spannenden Beitrag können Sie hier nachhören. <a href="http://bildungsklick.de/pm/76946/welche-kulturelle-bildung-brauchen-wir/" title="bildungsklick.de" target="_blank">via bildungsklick&#8230;</a></p>
<p><strong>Strategie zur Studienwahl: Alles, was ich will, ist alles</strong><br />
Medizin, Altorientalistik, Jura oder doch Bühnentanz? Junge Menschen können zwischen rund 7000 Studiengängen wählen. Für viele ist das eine Qual. Helfen kann ein Studium generale &#8211; ein einjähriger intellektueller Selbstfindungstrip. <a href="http://www.spiegel.de/unispiegel/studium/0,1518,804551,00.html" title="Spiegel-Online" target="_blank">via SpOn&#8230;</a></p>
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		<item>
		<title>&#8220;Ausländer verzweifeln an deutschen Unis&#8221;&#8230;</title>
		<link>http://www.generation-bildung.de/allgemeines/auslander-verzweifeln-an-deutschen-unis/</link>
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		<pubDate>Mon, 05 Dec 2011 13:25:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>KriLo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[Hochschule]]></category>
		<category><![CDATA[International]]></category>
		<category><![CDATA[Bildungsinländer]]></category>
		<category><![CDATA[HIS-Studie]]></category>
		<category><![CDATA[Studie]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8230;titelte da in den letzten Tagen der Spiegel. Ganz so dramatisch war es dann doch nicht was die neueste Statistik des HIS (Hochschul-Informations-Systems) mit dem Titel &#8220;Bildungsinländer 2011&#8243; zu Tage förderte. Wenn auch die Ergebnisse alamierend sind und reichlich Platz für Interpretation bieten. Aber zunächst einmal, was verbirgt sich hinter dem sperrigen Titel der Studie, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8230;titelte da in den letzten Tagen der <a href="http://www.spiegel.de/unispiegel/studium/0,1518,800959,00.html" target="_blank">Spiegel</a>. Ganz so dramatisch war es dann doch nicht was die neueste Statistik des <a href="http://www.his.de/presse/news/ganze_pm?pm_nr=962" target="_blank">HIS</a> (Hochschul-Informations-Systems) mit dem Titel &#8220;Bildungsinländer 2011&#8243; zu Tage förderte. Wenn auch die Ergebnisse alamierend sind und reichlich Platz für Interpretation bieten. Aber zunächst einmal, was verbirgt sich hinter dem sperrigen Titel der Studie, und was sind überhaupt Bildungsinländer? Es handelt sich hierbei um deutsche Bürger mit ausländischem Pass, aber deutschem Schulabschluss. Formell bleiben diese Menschen also Ausländer, sie haben aber den allergrößten Teil ihrer Bildungskarriere in Deutschland verbracht.</p>
<p>Wie steht es nun um Bildungsinländer die nach dem Abitur an eine Hochschule wechseln? Zunächst einmal sollte gesagt werden, das mit 13% der Anteil derjenigen jungen Ausländer die es bis zum Abitur schaffen im Vergleich zu den 34% bei Schülern mit deutscher Herkunft beschämend gering ausfällt. Hier schafft es das deutsche Bildungssystem offenbar nicht gleiche Voraussetzungen zu schaffen. Durchaus erfreulich ist jedoch die Tatsache das innerhalb der Gruppe jener die das Abitur schaffen immerhin 84% auch im Anschluss eine Hochschule besuchen, bei deutschstämmigen Jugendlichen sind dies nur 73%.</p>
<p>Allerdings hören die erfreulichen Meldungen auch hier bereits wieder auf. Die Studie kommt zu dem Ergebnis das die Abbrecherquote unter den eingeschriebenen Bildungsinländern hierzulande mit 41% wesentlich höher liegt als bei den deutschen Kommilitonen: Hier sind es nur 25%.  Aber woran liegt das? &#8220;<em>Im Vergleich zu ihren deutschen Kommilitonen stammen die Studenten mit Migrationshintergrund viel öfter aus nicht akademischen Verhältnissen</em>&#8220;, urteilt Studienleiter Richard Heublein. Die Tatsache das es das deutsche Schulsystem nicht fertig bringt gleiche Startchancen für alle Schüler zu erreichen mündet für Heublein in der Frage: &#8221; Warum schaffen wir es nicht, hier über unser Schulsystem neue Impulse zu setzen?&#8221; Hier stellt sich aber doch eine dringendere Frage: Was läuft an deutschen Universitäten falsch wenn es nicht gelingt die sogenannten Bildungsinländer so zu betreuen das spezifische Defizite ausgeglichen werden können? Erklärungsmuster reichen von der Komplexität der akademischen Sprache und damit einhergehend fehlender sprachlicher Betreuung bis zur Annahme das eine nicht beträchtliche Anzahl der Bildungsinländer im Ausland weiter studiert. Fakt ist das durch diese Entwicklung der ohnehin prognostizierte Fachkräftemangel in Deutschland noch verstärkt wird, wenn besonders gut integrierte Teile der in Deutschland lebenden Ausländer die Universität nicht bewältigen können. Dieser Aufgabe muss sich die Bildungspolitik in naher Zukunft stellen. Dies gebietet nicht nur der Respekt vor der Integrationsleistung ausländischer Studenten sondern dies muss auch im Interesse des Standorts Deutschland geschehen.</p>
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		<title>Semesterstart!</title>
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		<pubDate>Mon, 17 Oct 2011 09:43:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>KriLo</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Nun ist es soweit: Auch in den letzten Bundesländern sind die &#8220;großen&#8221; Semesterferien vorüber. Für manchen neigt sich das Studium dem Ende zu, aber für einen großen Teil beginnt quasi ein neuer Lebensabschnitt. Und machen wir uns nichts vor, der altgediente Student ab dem 3. oder 4. Semester erkennt sie sofort: Die Erstis! Heerscharen junger Menschen, in den ersten Wochen meist noch in Gruppen unterwegs. Zu erkennen sind sie an den fragenden Gesichtern: Mensa, Universitätsbibliothek, Kopier- und sonstige Karten, ILIAS- Anmeldesysteme und so weiter. Es ist schon eine ganze Menge was da in den ersten Wochen auf die Erstis zukommt, und jeder der es bereits hinter sich hat sollte dementsprechend mit Nachsicht reagieren wenn mal wieder jemand die ohnehin lange Mensawarteschlange sabotiert indem er der Kassiererin freundlich sein Bargeld entgegenstreckt, während alle mit ihrer Mensacard bewaffnet warten.</p>
<p>In diesem Jahr wird es kaum besser werden, im Gegenteil: Bayern und Niedersachsen stellen dieses Jahr zwei Abiturjahrgänge (Stichwort Zentralabitur)  und die Wehrpflicht wurde ausgesetzt. Erste Anzeichen einer Bewerberflut  sind beispielsweiße aus Hamburg zu vernehmen: Hier sind es rund 20 Prozent mehr Bewerber als im Vorjahr, in manchen Studiengängen klafft eine enorme Lücke zwischen Angebot und Nachfrage. Bei den Medien- und Kommunikationswissenschaften kommen auf 38 freie Plätze derzeit  3317 Bewerbungen! Ähnlich sieht es in Niedersachsen aus, hier vermelden die Unis zwischen 16 und 33 Prozent Zuwächse, an der Uni Hannover haben sich gar 42 Prozent mehr Studenten eingeschrieben. Spitzenreiter was Überbelegung angeht ist die Universität Köln: Nach eigener Aussage sind es im ohnehin als Massenstudiengang bekannten Fach BWL 10 000 Bewerber gewesen die sich auf einige hundert Plätze an der altehrwürdigen Universität zu Köln beworben haben.</p>
<p>Wirklich aussagekräftige Zahlen über die Belegungen der Universitäten werden wohl erst in den nächsten Wochen vorliegen: Viele Studenten bewerben sich bei zahlreichen Unis und/oder Studienfächern um sicher einen Platz zu ergattern.</p>
<p>Wir wünschen jedenfalls allen Erstsemestern einen guten Start ins Studium! Und für die &#8220;alten Hasen&#8221; gilt: Freundlich sein (und bleiben), Hilfe und Erklärungen anbieten und die Semesterstart- Parties keinesfalls verpassen:-)</p>
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		<title>Langzeitstudenten aufgepasst!</title>
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		<pubDate>Wed, 31 Aug 2011 15:21:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>KriLo</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>So manch einem dürfte die Schlagzeile, welche heute auf <a href="http://www.spiegel.de/unispiegel/studium/0,1518,783169,00.html" target="_blank">Spiegel online </a> zu lesen war bereits am frühen Morgen Bauchschmerzen bereitet haben: <em>&#8220;Unis werfen tausende Studenten raus&#8221;</em> war da zu lesen. Seien wir ehrlich: Das es irgendwann so weit sein würde, das die &#8220;alten&#8221; Studienabschlussmodelle Diplom und Magister endgültig begraben werden musste jedem klar sein. Bereits seit Jahren sind Immatrikulationen nicht mehr möglich. Problematisch ist jedoch das jeder Studiengang an einer beliebigen deutschen Universität diese Umstellung alleine zu meistern hat(te), inklusive der Festsetzung von Fristen wie lange Diplom- und Magisterstudenten noch ihre Abschlussprüfungen ablegen dürfen. Da kann es dann durchaus vorkommen das der Politikwissenschaftler noch in Ruhe studiert während der angehende Germanist um die letzten Scheine und seine Meldung zur Abschlussprüfung kämpft.</p>
<p>Beispiel Frankfurt: Aktuell seien an der Goethe-Uni noch rund 7500 Studenten mit dem anvisierten Abschluss Diplom oder Magister eingeschrieben. Nach fast 7 Jähriger Übergangszeit hat die Universitätsleitung nun eine Rückmeldesperre für das Wintersemster 2011/12 festgelegt. Jeder dieser Studenten muss nun mit den zuständigen Prüfungsämtern klären inwieweit eine Abschlussprüfung realistisch erscheint, oder ob eine Umschreibung in einen Bachelorstudiengang sinnvoll ist.</p>
<p>Vielleicht wäre es sinnvoll gewesen sich bei der Ausarbeitung der Bolognareformen auch diesem Problem zu widmen, zumal niemand erwarten kann das sich die enorme Anzahl an &#8220;alten&#8221; Studenten einfach in Luft auflösen wird. Ganz zu schweigen von den ohnehin schon rar gesäten Masterstudiengängen, die nicht einmal Platz bieten für alle Bachelorabsolventen. Parallell dazu sind sich immer mehr BA- Absolventen im Klaren darüber, das mit Ihrem Abschluss (in vielen Studiengängen) momentan in den Augen der Wirtschaft nicht viel mehr als ein Praktikum zu ergattern ist. Vor diesem Hintergrund ist es also allerhöchste Zeit das die Bildungsverantwortlichen ein einheitliches Konzept vorlegen, wie mit den Diplom- und Magisterstudenten verfahren werden soll. Kurzfristig kommunizierte Zwangsexmatrikulationen stellen jedenfalls in meinen Augen kein adäquates Mittel dar.</p>
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		<title>Bildungskosten können steuerlich geltend gemacht werden</title>
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		<pubDate>Wed, 17 Aug 2011 15:34:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>KriLo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[Ausbildung]]></category>
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		<description><![CDATA[Das entschied am heutigen Mittwoch der Bundesfinanzhof (BFH) in seiner Grundsatzentscheidung. Dieser Neuregelung waren zwei Musterverfahren voraus gegangen, bei denen es um die Frage ging, inwieweit Kosten für eine Ausbildung steuerlich als vorweggenommene Werbungskosten  geltend gemacht werden können. Ein Beispiel: Direkt nach dem Abitur entschließt sich Peter Müller sein Erststudium zu beginnen. Am Ende des [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das entschied am heutigen Mittwoch der Bundesfinanzhof (BFH) in seiner Grundsatzentscheidung. Dieser Neuregelung waren zwei Musterverfahren voraus gegangen, bei denen es um die Frage ging, inwieweit Kosten für eine Ausbildung steuerlich als vorweggenommene Werbungskosten  geltend gemacht werden können. Ein Beispiel: Direkt nach dem Abitur entschließt sich <em>Peter Müller</em> sein Erststudium zu beginnen. Am Ende des ersten Studienjahres nimmt er die Kosten für sein Studium (Wohnung, Studiengebühren etc.) mit in seine Lohnsteuererklärung auf.</p>
<p>Sein Plan: Er möchte die Kosten als steuerlichen Verlust für spätere Zeiten festschreiben lassen (eine sogenannte Verlustfeststellung). Konkret heisst das: Studenten düften die Kosten für ihre Ausbildung vorweg geltend machen. Im ersten Berufsjahr dürfen sie ihre Einkünfte dann um die vorher geltend gemachten Verluste verringern, und damit weniger Steuern zahlen. Die Regelung greift nur, wenn die Betroffenen die Kosten selbst bezahlt haben und nicht etwa Eltern.</p>
<p>Bisher durften seit 2004 die Kosten für Ausbildung und Erststudium nicht mehr als Werbungskosten geltend gemacht werden, wenn die Kosten nicht im Rahmen eines Dienstverhältnisses angefallen waren. Darauf beriefen sich Finanzämter stets wenn entsprechende Anträge abgelehnt wurden.Diese jüngste Entscheidung ist allerdings noch nicht grundsätzlich, darüber muss das Finanzministerium entscheiden. Zumal die Politik das Einkommensteuergesetz dementsprechend reformieren müsste. Bis dahin bleibt Studenten nur, negative Bescheide weiterhin juristisch anzufechten.</p>
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		<title>Und wer hats erfunden: Die Schweizer!</title>
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		<pubDate>Tue, 02 Aug 2011 14:22:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>KriLo</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Es handelt sich diesmal leider nicht um ein wohltuendes Kräuterbonbon, auch nicht um das Multifunktionsmesser mit dem weißen Kreuz. Vielmehr haben die pfiffigen Schweizer sich etwas einfallen lassen, um den anscheinend unliebsamen Strom deutscher Studenten einzudämmen. So hat beispielsweiße die renommierte Universität im wunderschönen St. Gallen den Semesterbeitrag für deutsche Studierende mal eben um 800 [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es handelt sich diesmal leider nicht um ein wohltuendes Kräuterbonbon, auch nicht um das Multifunktionsmesser mit dem weißen Kreuz. Vielmehr haben die pfiffigen Schweizer sich etwas einfallen lassen, um den <del>anscheinend unliebsamen</del> Strom deutscher Studenten einzudämmen.</p>
<p>So hat beispielsweiße die renommierte Universität im wunderschönen St. Gallen den Semesterbeitrag für deutsche Studierende mal eben um 800 Euro auf stattliche 1770 Euro angehoben. Ähnliches gibt es aus Lugano und Zürich zu berichten. Darüber hinaus werden für das kommende Semester die Zulassungsbeschränkungen restriktiver sein: Nur wer glänzende Abiturnoten vorweisen kann oder bereits an einer deutschen Universität sein Studium begonnen hat darf wechseln. Fraglich war bisher nur, inwieweit diese Vorgehensweiße der sogenannten <a href="http://www.crus.ch/information-programme/anerkennung-swiss-enic/internationale-vereinbarungen/lissabonner-konvention.html" target="_blank">&#8220;Lissabonner Konvention&#8221;</a> entspricht, welche jede Art von Diskriminierung ausländischer Studenten verbietet. Ein Gutachten der Rektorenkonferenz kam nun zu dem Ergebnis, das &#8220;Die Einführung von Quoten (&#8230;) möglich&#8221; sei. Die Hochschulen seien nicht verpflichtet, &#8220;ausländische Studierende (&#8230;) zu Studiengebühren auszubilden, die weit unter den tatsächlichen Kosten liegen.&#8221;</p>
<p>Bisher galt die Schweiz deutschen Studierenden aufgrund der Qualität von Lehre und Forschung, sowie den vergleichsweise niedrigen Gebühren als sehr attraktiv. Heute stellen deutsche Studierende knapp ein Fünftel an den Universitäten und Hochschulen der Schweiz. Seit 1990 hat sich ihre Zahl somit verdoppelt, und sie stellen den weitaus größten Teil ausländischer Studierender. Woher rührt der Kurswechsel?</p>
<p>Der Grund liegt in einer unheilvollen Mischung aus medial geschürten Befürchtungen, die anstehenden deutschen Doppelabiturjahrgänge, sowie das Aussetzen der Wehrpflicht würden zu einer &#8220;Invasion&#8221; deutscher Studierender führen. Einige Parteien und Medien betrieben &#8220;eine populistische Kampagne, in der er es um Heimatschutz und Protektionismus&#8221; zu gehen scheint, urteilt Romina Loliva vom &#8220;Verband Schweizer Studierendenschaften&#8221; (VSS) <a href="http://www.spiegel.de/unispiegel/studium/0,1518,777677,00.html" target="_blank">auf Anfrage von Spiegel online.</a> Der jüngsten Entscheidung pflichten natürlich nun allzu gerne die Rechtsaußen- Parteien bei, deren Argumentationen bezüglich &#8220;Heimatschutz&#8221; durch solche Entscheidungen (und deren Kommunikation) nur bestärkt werden. Fordern diese doch in regelmäßigen Abständen die Zahl ausländischer Studenten und Arbeitskräfte strenger zu reglementieren um der angeblich drohenden Überfremdung gegenzusteuern.</p>
<p>Auch wenn dies sicher kein speziell schweizerisches Problem ist, finde ich die Nähe der Argumentation der Rektorenkonferenz zum rechten Rand bedenklich. Oder wie seht ihr das?</p>
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