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	<title>www.generation-bildung.de &#187; Politik</title>
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		<title>&#8220;Jeder Fünfte unter 30 kennt Auschwitz nicht&#8221;</title>
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		<pubDate>Thu, 26 Jan 2012 09:55:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>KriLo</dc:creator>
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		<description><![CDATA[titelte heute morgen DIE WELT in einer Randnotiz. &#8220;Wie kann das sein?&#8221; Ein Erklärungsversuch: Immer wieder begegnen mir Menschen zwischen Zwanzig und Dreißig, die mit großer Unlust und latenter Genervtheit reagieren, wenn das Thema Auschwitz zufällig auf den Tisch kommt. &#8220;Das hat mit uns doch nix zu tun&#8221;, &#8220;das wurde doch schon tausendmal durchgekaut seit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>titelte heute morgen DIE WELT in einer Randnotiz. &#8220;Wie kann das sein?&#8221;</p>
<p>Ein Erklärungsversuch: <strong>Immer wieder begegnen mir Menschen zwischen Zwanzig und Dreißig, die mit großer Unlust und latenter Genervtheit reagieren, wenn das Thema Auschwitz zufällig auf den Tisch kommt</strong>. &#8220;Das hat mit uns doch nix zu tun&#8221;, &#8220;das wurde doch schon tausendmal durchgekaut seit der Schulzeit&#8221; oder &#8220;das Thema ist doch nun langsam wirklich erledigt&#8221; sind dann die harmlosen Statements. Aber bedeuten Zuweisungen wie &#8220;lange vergangen&#8221; und &#8220;aufgearbeitet&#8221; denn gleichzeitig &#8220;nicht mehr erinnerungswürdig&#8221;? Kann man Katastrophen schnell aufarbeiten, um sie dann noch schneller vergessen zu dürfen?</p>
<p>Ich denke mitnichten! Auschwitz war, ist und sollte auf Ewigkeit ein Symbol bleiben: &#8220;Symbol des Völkermords, ein Jahrtausendverbrechen mit über 6.000.000 Opfern &#8211; begangen von einem Volk, dass davor und danach kulturelle Höchstleistungen vollbracht hat (&#8220;vielleicht gerade deswegen&#8221; oder &#8220;obwohl&#8221; könnte man hier einfügen). Groteskerweiße führt allerdings der Wille zur Bewahrung der Erinnerung von Staat, Politik und einzelnen gesellschaftlichen Gruppen gerade dazu, dass sich die Jüngeren offensichtlich immer weniger dafür interessieren. Man könnte nun spekulieren, ob es tatsächlich an der Überrepräsentanz des Themas in Bildungseinrichtungen und Medien liegt, die teils Trotz befördert oder daran, dass die meisten nicht in der Lage sind, oder sein wollen, das Grauen zu verstehen.</p>
<p>An an dieser Stelle ließe sich noch viel schreiben über die Beweggründe für oder wider den Willen, das Geschehene zu vergessen. Ich denke, jeder sollte sich zumindest einmal im Leben etwas intensiver mit diesem Thema auseinandergesetzt haben, und versuchen zu verstehen was damals passierte. Vielleicht fühlt sich der ein oder andere junge Leser ja nun herausgefordert sich mit dem Synonym Auschwitz auseinanderzusetzen. Ob Trotzig oder mit Interesse, ist mir in diesem Fall egal!</p>
<p><strong>NACHTRAG v. 27.01.2012</strong></p>
<p>Ein bisschen stolz sind wir ja bezüglich unserer Themenwahl von gestern: Bei der heutigen Gedenkstunde des Bundestags zur Jahrestag der Auschwitzbefreiung <a href="http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,811722,00.html" target="_blank">sprach Marcel Reich-Ranicki</a>. Wortgewaltig wie eh und je zielte seine Rede vorallem auf eines ab: Gegen das Vergessen!</p>
<p><a href="http://hmd.org.uk/resources/image-library/life-in-the-camps"><img class="alignleft" src="http://hmd.org.uk/assets/downloads/32_Shoes_from_inmates_at_Auschwitz.jpg" alt="" width="504" height="393" /></a></p>
<p>Konzentrationslager Auschwitz: Schuhe vergaster Häftlinge, gesammelt zur Weiterverarbeitung.</p>
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		<title>EQR &#8211; Und was bist du wert?</title>
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		<pubDate>Wed, 25 Jan 2012 09:29:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Maria_Monte</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ausbildung]]></category>
		<category><![CDATA[Hochschule]]></category>
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		<category><![CDATA[Duale Berufsausbildung]]></category>
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		<description><![CDATA[Hauptschule, Ausbildung oder Studium &#8211; was ist eigentlich ein Bildungsabschluss wert? Seit 2008 werden eropäische Bildungsabschlüsse in einem Ranking, dem Europäischen Qualifikationsrahmen (EQR), bewertet. Das System hat acht Stufen, eine Acht ist besonders gut. Bewirbt sich ein Arbeitnehmer aus dem einen Land in einem anderen, kann ein Unternehmen mit einem Blick auf die Zahl schnell [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hauptschule, Ausbildung oder Studium &#8211; was ist eigentlich ein Bildungsabschluss wert? Seit 2008 werden eropäische Bildungsabschlüsse in einem Ranking, dem <a title="Stufen des EQR" href="http://ec.europa.eu/education/pub/pdf/general/eqf/leaflet_de.pdf" target="_blank">Europäischen Qualifikationsrahmen (EQR</a>), bewertet. <a title="Welt: EIne Kopfnote für jeden Bürger" href="http://www.welt.de/dieweltbewegen/article13690260/Eine-Kopfnote-fuer-jeden-Buerger-je-nach-Abschluss.html" target="_blank">Das System hat acht Stufen, eine Acht ist besonders gut.</a> Bewirbt sich ein Arbeitnehmer aus dem einen Land in einem anderen, kann ein Unternehmen mit einem Blick auf die Zahl schnell beurteilen, was der Kandidat kann und welche Qualifikation er hat. Bildungsabschglüsse werden also vergleichbar, vorausgesetzt, jedes Land bewertet erstmal für sich selbst seine Abschlüsse. In Deutschland ist das der Deutsche Qualifikationsrahmen, kurz <a title="Webseite: Deutscher Qualifikationsrahmen" href="http://www.deutscherqualifikationsrahmen.de/SITEFORUM?&amp;t=/Default/gateway&amp;i=1215181395066&amp;application=menu&amp;l=1&amp;active=no&amp;ParentID=1215772627052&amp;xref=http%3A//www.google.de/url%3Fsa%3Dt%26rct%3Dj%26q%3Ddqr%26source%3Dweb%26cd%3D2%26ved%3D0CDcQFjAB%26url%3Dhttp%253A%252F%252Fwww.deutscherqualifikationsrahmen.de%252Fportals%252Fdqrbbj%252Fexport%252Fder_dqr%252Findex.html%26ei%3Dw74fT_DjKYfrOeTo2KsO%26usg%3DAFQjCNGI9RgArrGCgvvonoybzdb5CiOVsw%26sig2%3DX8EB1q6mlTMG4QDt72vJfw" target="_blank">DQR</a>.</p>
<p>Runde 1: Im Oktober 2011 haben die Kultusminister folgende Einstufung beschlossen:</p>
<ul>
<li>Stufe 1: <strong>Menschen ohne Ausbildung</strong> = Voraussetzung: Grundlegendes Allgemeinwissen und grundlegende Ferigkeiten in einem Arbeitsbereich, Ausführen einfacher Aufgaben unter direkter Anleitung</li>
<li>Stufe 2: <strong>Hauptschulabschluss</strong> = Vorraussetzung: Grundlegendes Faktenwissen für Routineaufgaben in einem Arbeitsbereich, Ausführen von Aufgaben unter Anleitung mit einem gewissen Maß an Selbstständigkeit</li>
<li>Stufe 3: <strong>Mittlere Reife</strong> = Vorraussetzungen: Kenntnisse von Fakten, Grundsätzen, Verfahren und allgemeinen Begriffen in einem Arbeitsbereich zur Erledigung von Aufgaben / Lösung von Problemen in Eigenverantwortung</li>
<li>Stufe 4: <strong>Berufsschulabschluss ??</strong>? = Voraussetzung: Breites Spektrum an Theorie- und Faktenwissen in einem Arbeitsbereich zur Lösungen von speziellen Problemen, selbständiges Arbeiten sowie Beaufsichtigung von Routinearbeiten</li>
<li>Stufe 5: <strong>Abitur ???</strong> = Voraussetzung: Umfassendes, spezialisiertes Theorie- und Faktenwissen in einem Arbeitsbereich um kreative Lösungen für abstrakte Probleme zu erarbeiten, Leiten und Beaufsichtigen in Arbeits- oder Lernkontexten sowie Überprüfung und Entwicklung der eigenen Leistung und der Leistung anderer Personen</li>
<li>Stufe 6: <strong>Bachelor / Meister-Titel</strong> = Voraussetzungen: Fortgeschrittene Kenntnisse unter Einsatz eines kritischen Verständnisses von Theorien und Grundsätzen zur Lösung komplexer Probleme in einem spezialisierten Arbeits- oder Lernbereich, Leitung komplexer fachlicher oder beruflicher Tätigkeiten / Projekte und Übernahme von Verantwortung für die berufliche Entwicklung von Einzelpersonen und Gruppen</li>
<li>Stufe 7: <strong>Master an Hochschulen</strong> = Vorraussetzungen: Hoch spezialisiertes Wissen in einem Arbeitsbereich als Grundlage für innovative Denkansätze und/oder Forschung, Spezialisierte Problemlösungsfertigkeiten um neue Kenntnisse zu gewinnen und neue Verfahren zu entwickeln sowie um Wissen aus verschiedenen Bereichen zu integrieren; Leitung und Gestaltung komplexer, unvorhersehbarer Arbeits- oder Lernkontexte sowie Übernahme von Verantwortung für Beiträge zum Fachwissen und zur Berufspraxis</li>
<li>Stufe 8: <strong>Promotion</strong> = Voraussetzungen: Spitzenkenntnisse in einem Arbeitsbereich und an der Schnittstelle zwischen verschiedenen Bereichen zur Lösung zentraler Fragestellungen in den Bereichen Forschung und/oder Innovation; Fachliche Autorität, Innovationsfähigkeit, Selbstständigkeit, wissenschaftliche und berufliche Integrität und nachhaltiges Engagement bei der Entwicklung neuer Ideen oder Verfahren in führenden Arbeitsoder Lernkontexten</li>
</ul>
<p><a title="Stufen des EQR" href="http://ec.europa.eu/education/pub/pdf/general/eqf/leaflet_de.pdf" target="_blank">Alle Voraussetzungen des EQR als PDF</a></p>
<p>Über die Positionen der meisten <a title="Welt: EIne Kopfnote für jeden Bürger" href="http://www.welt.de/dieweltbewegen/article13690260/Eine-Kopfnote-fuer-jeden-Buerger-je-nach-Abschluss.html" target="_blank">Berufsabschlüsse und des Abiturs wird jedoch gestritten</a>. Denn die Dualen Berufsausbildung gibt es nur bei uns in Deutschland. Kann sie überhaupt mit schulischen und akademischen Abschlüssen verglichen werden? Die Kultusminister haben das Abitur auf das fünfte Niveau gesetzt, die Berufsabschlüsse dagegen auf das dritte und vierte, nur einige wenige ebenfalls auf Stufe fünf. Die Arbeitgeber- und Arbeitnehmervertreter wie auch die Bundesregierung wollen dagegen das Abitur auf einer Ebene mit der abgeschlossenen Berufsausbildung sehen. Beides soll gleichwertig sein. Grund: Früher oder später, so befürchten die Gewerkschaften, könnte sich von der <a title="Welt: Schavan plant Befreiungsschlag" href="http://www.welt.de/print/welt_kompakt/print_politik/article13832282/Schavan-plant-Befreiungsschlag.html" target="_blank">Einstufung eines Abschlusses ein ähnliches Gehaltsniveau ableiten</a>, auch wenn vermieden werden soll, aus dem DQR Rechte und Pflichten zu transferieren.</p>
<p>Runde 2 in der Diskussion: Die Bildungsbeauftragte Anette Schavan (CDU) schlägt vor, <a title="Welt: Schavan plant Befreiungsschlag" href="http://www.welt.de/print/welt_kompakt/print_politik/article13832282/Schavan-plant-Befreiungsschlag.html" target="_blank">dem französischen Beispiel zu folgen </a>und die allgemeinbildenden Abschlüsse &#8211; in Deutschland also Hauptschulabschluss, Mittlere Reife und Abitur &#8211; ganz außen vor zu lassen. Doch ließe sich auch damit unsere einzigartige Duale Berufsausbildung besser einordnen?</p>
<p>Die Diskussion geht weiter &#8211; Einigung folgt?</p>
<p><strong>NACHTRAG v. 01.02.2012</strong></p>
<p>&#8220;Kompromiss im Streit um Lehre und Abitur (&#8230;) Bund, Länder, Handwerk und Gewerkschaften verständigten sich in Berlin darauf, auf die Einordnung von Abitur und Mittlerer Reife in den geplanten &#8220;Deutschen Qualifikationsrahmen (DQR) <strong>in den nächsten 5 Jahren zu verzichten</strong> . Man wolle weitere Erfahrungen sammeln.&#8221; Quelle: (WELT S.4 / Ausgabe vom 01.02.2012)</p>
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		<title>Geschichtsstunde  im Telegrammstil.</title>
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		<pubDate>Mon, 23 Jan 2012 14:12:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>KriLo</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Das Twitter zu weitaus mehr zu gebrauchen ist, als den geistigen Ergüssen von A-, B- oder C- Promis zu folgen zeigt das folgende Beispiel: Basierend auf einem englischsprachigen Account findet man unter http://twitter.com/RealTimeWK2  mehrmals täglich spannende Tweets zum Thema 2. Weltkrieg. &#8220;Der Zweite Weltkrieg, wie er an diesem Datum im Jahr 1939 passierte&#8221;, lautet denn [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Twitter zu weitaus mehr zu gebrauchen ist, als den geistigen Ergüssen von A-, B- oder C- Promis zu folgen zeigt das folgende Beispiel: Basierend auf einem <a href="http://twitter.com/#!/RealTimeWWII" target="_blank">englischsprachigen Account </a>findet man unter <a href="http://http://twitter.com/RealTimeWK2" target="_blank">http://twitter.com/RealTimeWK2 </a> mehrmals täglich spannende Tweets zum Thema 2. Weltkrieg.</p>
<p><em>&#8220;Der Zweite Weltkrieg, wie er an diesem Datum im Jahr 1939 passierte&#8221;</em>, lautet denn auch die Beschreibung. Was zunächst etwas seltsam klingen mag ist wirklich sehr informativ. Gezwitschert werden hier nämlich zumeist lokale Begebenheiten, Alltägliches und natürlich auch militärische Informationen vom betreffenden Datum. Aber eben nur, und das liegt in der Natur der Sache, sehr knappe Informationen. Dies hat zur Folge das man anfängt anhand eines Anhaltspunktes selbst zu recherchieren und so ganz spielerisch neues zum Thema 2. Weltkrieg lernt. Oder hättet Ihr zum Beispiel dies hier gewusst:  <em>&#8220;16.Dezember: Völkerbund schließt Sowjetunion wegen der anhaltenden Agression und Nichteinhaltens von Abkommen bei der Invasion Finnlands aus.&#8221; </em>Dazu sind die Tweets oftmals mit staatlich geförderten Geschichtsseiten wie dem <a href="http://www.britishpathe.com/" target="_blank">British Pathé</a> verlinkt, die weit über das Thema 2.WK hinaus fantastische Bilddokumente liefert.</p>
<p>Okay, ich gebe zu das man ein grundsätzliches Interesse an Geschichte mitbringen sollte um zum regelmäßigen Follower zu werden. Aber vielleicht eine schöne Idee für einen Geschichte-Leistungskurs: Jeder Schüler muss einen Tweet vorstellen und erläutern:-)</p>
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		<title>Die Rede des Jahres 2011</title>
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		<pubDate>Fri, 13 Jan 2012 09:45:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>guenter_krass</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Rede des Jahres 2011 wurde nicht gehalten. Das Seminar für Allgemeine Rhetorik der Uni Tübingen ehrte 2011 die Eröffnungsrede der Salzburger Festspiele, die der Soziologe und Globalisierungskritiker Jean Ziegler dort am 20. Juli 2011 gehalten hätte, wäre er nicht wieder ausgeladen worden. Die trotzdem auf youtube (aktuell mehr als 54.000 Mal angesehen) veröffentlichte Rede [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Rede des Jahres 2011 wurde nicht gehalten. Das <a href="http://www.google.de/url?sa=t&#038;rct=j&#038;q=seminar%20f%C3%BCr%20allgemeine%20rhetorik%20der%20uni%20t%C3%BCbingen&#038;source=web&#038;cd=1&#038;ved=0CDgQFjAA&#038;url=http%3A%2F%2Funi-tuebingen.de%2FRhetorik%2F&#038;ei=bPwPT9PqEpDzsgadje0u&#038;usg=AFQjCNFeT57lWBVTebeTyaX2LOU5-pp4-A&#038;cad=rja" title="Uni Tübingen" target="_blank">Seminar für Allgemeine Rhetorik der Uni Tübingen</a> ehrte 2011 die Eröffnungsrede der Salzburger Festspiele, die der Soziologe und Globalisierungskritiker <a href="http://www.google.de/url?sa=t&#038;rct=j&#038;q=jean%20ziegler&#038;source=web&#038;cd=1&#038;ved=0CEIQFjAA&#038;url=http%3A%2F%2Fde.wikipedia.org%2Fwiki%2FJean_Ziegler&#038;ei=kvwPT9isM4fSswah4p0U&#038;usg=AFQjCNHQinAsD6gLeNnaRdbezmTpGyAkFg&#038;cad=rja" title="Jean Ziegler" target="_blank">Jean Ziegler</a> dort am 20. Juli 2011 gehalten hätte, wäre er nicht wieder ausgeladen worden. </p>
<p>Die trotzdem auf youtube (aktuell mehr als 54.000 Mal angesehen) veröffentlichte Rede ist eine offene Anklage der Großkonzerne und es Finanzkapitalismus und ein leidenschaftliches Plädoyer für den Kampf gegen die weltweite Hungersnot.</p>
<p><iframe width="500" height="284" src="http://www.youtube.com/embed/74ppqi8vhlU" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p><a href="http://www.youtube.com/redirect?q=http%3A%2F%2Fwww.youtube.com%2Fwatch%3Fv%3DT3ijKpLPINc&#038;session_token=c6EExapnEJCiS_RlaBhQpRpiS-58MTMyNjUzMzMyOEAxMzI2NDQ2OTI4" title="Zweiter Teil" target="_blank">Zweiter Teil der Rede&#8230;</a></p>
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		<title>7 Miliarden Menschen</title>
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		<pubDate>Wed, 02 Nov 2011 15:01:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>guenter_krass</dc:creator>
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		<title>Warum stellt keiner die richtigen Fragen?</title>
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		<pubDate>Wed, 28 Sep 2011 07:27:36 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Gestern in der ZDF-Sendung Neues aus der Anstalt gesehen. Herr Pelzig spricht mir aus der Seele&#8230;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gestern in der ZDF-Sendung Neues aus der Anstalt gesehen. Herr Pelzig spricht mir aus der Seele&#8230;</p>
<p><iframe src="http://www.youtube.com/embed/fzqWNCNSItY" frameborder="0" width="500" height="284"></iframe></p>
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		<title>Bildungsfundstücke der Woche</title>
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		<pubDate>Tue, 13 Sep 2011 08:18:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>guenter_krass</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Beste Schule Deutschlands muss Konzept aufgeben Im Juni wurde die G.-C.-Lichtenberg-Gesamtschule in Göttingen noch von Bundespräsident Wulff mit dem Deutschen Schulpreis ausgezeichnet. Jetzt kommt auch dort das Turbo-Abitur. Mehr&#8230; Akademischer Austausch über Ländergrenzen hinweg Der digitaler Campus kommmt. Das Pilotprojekt &#8220;Iversity&#8221; befindet sich bereits in der Erprobungsphase. Mehr&#8230; Der Ungeile Sebastian Kurz, 24, studierte Jura, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Beste Schule Deutschlands muss Konzept aufgeben</strong><br />
Im Juni wurde die G.-C.-Lichtenberg-Gesamtschule in Göttingen noch von Bundespräsident Wulff mit dem Deutschen Schulpreis ausgezeichnet. Jetzt kommt auch dort das Turbo-Abitur. <a title="bildungsklick.de" href="http://bildungsklick.de/a/80286/beste-schule-deutschlands-muss-konzept-aufgeben/" target="_blank">Mehr&#8230; </a></p>
<p><strong>Akademischer Austausch über Ländergrenzen hinweg</strong><br />
Der digitaler Campus kommmt. Das Pilotprojekt &#8220;Iversity&#8221; befindet sich bereits in der Erprobungsphase. <a title="Tagesspiegel" href="http://www.tagesspiegel.de/wissen/akademischer-austausch-ueber-laendergrenzen-hinweg/4598508.html" target="_blank">Mehr&#8230; </a></p>
<p><strong>Der Ungeile</strong><br />
Sebastian Kurz, 24, studierte Jura, bis ihn die Politik holte. Nun ist er jüngstes Regierungsmitglied in Österreich und soll neue Wähler locken. Ob ihm das gelingen wird ist mehr als fragwürdig. <a title="SpOn" href="http://www.spiegel.de/unispiegel/wunderbar/0,1518,773860,00.html" target="_blank">Mehr&#8230; </a></p>
<p><strong>Haus der kleinen Forscher</strong><br />
Die Stiftung „Haus der kleinen Forscher&#8221; fördert die Begeisterung drei- bis sechsjähriger Mädchen und Jungen für naturwissenschaftliche und technische Phänomene. <a title="Haus der kleinen Forscher" href="http://www.haus-der-kleinen-forscher.de/" target="_blank">Mehr&#8230; </a></p>
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		<title>George Clooney und der (N)espresso</title>
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		<pubDate>Fri, 09 Sep 2011 14:03:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>KriLo</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wer dieser Tage ein bisschen in der virtuellen Welt unterwegs war, kam eigentlich nicht daran vorbei: Die Initiative solidar hat vor Kurzem ein Video produziert, welches auf humorvolle Art und Weise auf die Ausbeutung der lokalen Kaffeebauern durch Weltkonzerne wie Nestlé hinweist. Angelehnt an einen echten Nespresso-Spot wird hier ein George Clooney-double von einem Werbebanner [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wer dieser Tage ein bisschen in der virtuellen Welt unterwegs war, kam eigentlich nicht daran vorbei: Die Initiative <a href="http://www.solidar.ch/" target="_blank">solidar</a> hat vor Kurzem ein Video produziert, welches auf humorvolle Art und Weise auf die Ausbeutung der lokalen Kaffeebauern durch Weltkonzerne wie Nestlé hinweist. Angelehnt an einen echten Nespresso-Spot wird hier ein George Clooney-double von einem Werbebanner erschlagen. Aber seht selbst:</p>
<p><object width="500" height="306"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/2G8QljHVn_A?version=3"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/2G8QljHVn_A?version=3" type="application/x-shockwave-flash" width="500" height="306" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p>Besonders pikant: George Clooney ist als UNO-Botschafter unterwegs um gegen das Elend und die Ungerechtigkeit in der Welt ins Feld zu ziehen. Ein Schelm wer hier (k)einen Interessenkonflikt wittert. Ziel der Kampagne ist es nun den guten George dazu zu bewegen sein Engagement bei Nestlé abhängig zu machen von einer fairen Behandlung der Kaffeebauern. Schließlich ist Nespresso einer der teuersten Kaffeeprodukte am Markt, es gibt schicke Flagstores und Geld für Werbung scheint auch vorhanden.</p>
<p>Wie es hinter den glatten und schönen PR- und Pressebildern der Kaffeekonzerne aussieht hatte Ende 2010 die ARD bereits in der Doku <a href="http://www.youtube.com/watch?v=imuHlvEJKBw" target="_blank">&#8220;Kinderschinder&#8221;</a> gezeigt, und auf die Mißstände bei den großen Kaffeeproduzenten hingewiesen.</p>
<p>Das Video und die dazugehörige Kampagne gehörten in der letzten Woche jedenfalls zu den am meisten abgefragten Suchbegriffen im deutschen Netz. Bisher haben Solidar über 27 000 elektronische Aufforderungen erreicht, George Clooney solle sich dementsprechend engagieren. Heute waren Vertreter von Solidar von Nestlé eingeladen um über die Vorwürfe zu diskutieren. Über den Ausgang kann bis dato noch nichts gesagt werden.</p>
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		<title>Bildungskosten können steuerlich geltend gemacht werden</title>
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		<pubDate>Wed, 17 Aug 2011 15:34:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>KriLo</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Das entschied am heutigen Mittwoch der Bundesfinanzhof (BFH) in seiner Grundsatzentscheidung. Dieser Neuregelung waren zwei Musterverfahren voraus gegangen, bei denen es um die Frage ging, inwieweit Kosten für eine Ausbildung steuerlich als vorweggenommene Werbungskosten  geltend gemacht werden können. Ein Beispiel: Direkt nach dem Abitur entschließt sich Peter Müller sein Erststudium zu beginnen. Am Ende des [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das entschied am heutigen Mittwoch der Bundesfinanzhof (BFH) in seiner Grundsatzentscheidung. Dieser Neuregelung waren zwei Musterverfahren voraus gegangen, bei denen es um die Frage ging, inwieweit Kosten für eine Ausbildung steuerlich als vorweggenommene Werbungskosten  geltend gemacht werden können. Ein Beispiel: Direkt nach dem Abitur entschließt sich <em>Peter Müller</em> sein Erststudium zu beginnen. Am Ende des ersten Studienjahres nimmt er die Kosten für sein Studium (Wohnung, Studiengebühren etc.) mit in seine Lohnsteuererklärung auf.</p>
<p>Sein Plan: Er möchte die Kosten als steuerlichen Verlust für spätere Zeiten festschreiben lassen (eine sogenannte Verlustfeststellung). Konkret heisst das: Studenten düften die Kosten für ihre Ausbildung vorweg geltend machen. Im ersten Berufsjahr dürfen sie ihre Einkünfte dann um die vorher geltend gemachten Verluste verringern, und damit weniger Steuern zahlen. Die Regelung greift nur, wenn die Betroffenen die Kosten selbst bezahlt haben und nicht etwa Eltern.</p>
<p>Bisher durften seit 2004 die Kosten für Ausbildung und Erststudium nicht mehr als Werbungskosten geltend gemacht werden, wenn die Kosten nicht im Rahmen eines Dienstverhältnisses angefallen waren. Darauf beriefen sich Finanzämter stets wenn entsprechende Anträge abgelehnt wurden.Diese jüngste Entscheidung ist allerdings noch nicht grundsätzlich, darüber muss das Finanzministerium entscheiden. Zumal die Politik das Einkommensteuergesetz dementsprechend reformieren müsste. Bis dahin bleibt Studenten nur, negative Bescheide weiterhin juristisch anzufechten.</p>
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		<title>Und wer hats erfunden: Die Schweizer!</title>
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		<pubDate>Tue, 02 Aug 2011 14:22:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>KriLo</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Es handelt sich diesmal leider nicht um ein wohltuendes Kräuterbonbon, auch nicht um das Multifunktionsmesser mit dem weißen Kreuz. Vielmehr haben die pfiffigen Schweizer sich etwas einfallen lassen, um den anscheinend unliebsamen Strom deutscher Studenten einzudämmen. So hat beispielsweiße die renommierte Universität im wunderschönen St. Gallen den Semesterbeitrag für deutsche Studierende mal eben um 800 [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es handelt sich diesmal leider nicht um ein wohltuendes Kräuterbonbon, auch nicht um das Multifunktionsmesser mit dem weißen Kreuz. Vielmehr haben die pfiffigen Schweizer sich etwas einfallen lassen, um den <del>anscheinend unliebsamen</del> Strom deutscher Studenten einzudämmen.</p>
<p>So hat beispielsweiße die renommierte Universität im wunderschönen St. Gallen den Semesterbeitrag für deutsche Studierende mal eben um 800 Euro auf stattliche 1770 Euro angehoben. Ähnliches gibt es aus Lugano und Zürich zu berichten. Darüber hinaus werden für das kommende Semester die Zulassungsbeschränkungen restriktiver sein: Nur wer glänzende Abiturnoten vorweisen kann oder bereits an einer deutschen Universität sein Studium begonnen hat darf wechseln. Fraglich war bisher nur, inwieweit diese Vorgehensweiße der sogenannten <a href="http://www.crus.ch/information-programme/anerkennung-swiss-enic/internationale-vereinbarungen/lissabonner-konvention.html" target="_blank">&#8220;Lissabonner Konvention&#8221;</a> entspricht, welche jede Art von Diskriminierung ausländischer Studenten verbietet. Ein Gutachten der Rektorenkonferenz kam nun zu dem Ergebnis, das &#8220;Die Einführung von Quoten (&#8230;) möglich&#8221; sei. Die Hochschulen seien nicht verpflichtet, &#8220;ausländische Studierende (&#8230;) zu Studiengebühren auszubilden, die weit unter den tatsächlichen Kosten liegen.&#8221;</p>
<p>Bisher galt die Schweiz deutschen Studierenden aufgrund der Qualität von Lehre und Forschung, sowie den vergleichsweise niedrigen Gebühren als sehr attraktiv. Heute stellen deutsche Studierende knapp ein Fünftel an den Universitäten und Hochschulen der Schweiz. Seit 1990 hat sich ihre Zahl somit verdoppelt, und sie stellen den weitaus größten Teil ausländischer Studierender. Woher rührt der Kurswechsel?</p>
<p>Der Grund liegt in einer unheilvollen Mischung aus medial geschürten Befürchtungen, die anstehenden deutschen Doppelabiturjahrgänge, sowie das Aussetzen der Wehrpflicht würden zu einer &#8220;Invasion&#8221; deutscher Studierender führen. Einige Parteien und Medien betrieben &#8220;eine populistische Kampagne, in der er es um Heimatschutz und Protektionismus&#8221; zu gehen scheint, urteilt Romina Loliva vom &#8220;Verband Schweizer Studierendenschaften&#8221; (VSS) <a href="http://www.spiegel.de/unispiegel/studium/0,1518,777677,00.html" target="_blank">auf Anfrage von Spiegel online.</a> Der jüngsten Entscheidung pflichten natürlich nun allzu gerne die Rechtsaußen- Parteien bei, deren Argumentationen bezüglich &#8220;Heimatschutz&#8221; durch solche Entscheidungen (und deren Kommunikation) nur bestärkt werden. Fordern diese doch in regelmäßigen Abständen die Zahl ausländischer Studenten und Arbeitskräfte strenger zu reglementieren um der angeblich drohenden Überfremdung gegenzusteuern.</p>
<p>Auch wenn dies sicher kein speziell schweizerisches Problem ist, finde ich die Nähe der Argumentation der Rektorenkonferenz zum rechten Rand bedenklich. Oder wie seht ihr das?</p>
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