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Lernen per Wiki und Games

Oktober 14th, 2009 · 7 Kommentare

Der Spaßfaktor beim Lernen ist immer angesagter. Und wenn die Kids sowieso im Internet surfen, warum dann nicht auch mal auf einer Lern-Community? Gleich zwei Start-Ups aus dem eLearning-Bereich gab es dieses Jahr.

Gemeinsam Lernen: paukr ist eine kostenlose Online-Lernplattform für Schüler und Studenten. Nutzer und Lerngruppen können ihre eigenen Kurse anlegen und diese per wiki-Prinzip bearbeiten und erweitern. Kommuniziert wird per Chat, Forum und Mail. Ein Lerntagebuch, Wissenstests und interaktive Lernspiele helfen bei der Bewältigung des Prüfungsstoffes, eine Punktevergabe soll motivieren. Die Plattform wird vom LMU Entrepreneurship Center (LMU EC) der Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU) unterstützt. Allerdings gibt es erst rund 5000 Nutzer. Das heißt, je mehr Nutzer, desto vollständiger die Auswahl der Themen und Lernkurse. Wie bei allen Wikis stellt sich hier auch die Frage: Wer überprüft die Richtigkeit der Inhalte? Trotzdem ein interessantes Lernkonzept. Aber was ist das eigentlich für ein komisches Tier, das bei paukr als Maskottchen dient? Ein Marder mit Ohren?

Lern-Community paukr

Lern-Community paukr

Etwas älter und bekannter dagegen ist scoyo, eine Lernplattform für Schüler von der 1. bis zur 7. Klasse. Daher auch das etwas verspieltere Design und die vielen Comics und Flash-Animationen. Für die verschiedenen Schulfächer gibt es Lerngeschichten, der Highscore animiert dabei. Ganz kostenlos sind die Lernspielchen allerdings nicht – knapp 10 Euro kostet ein Monat Lernspaß. Dafür ist scoyo TüV-geprüft sowie von Stiftung Lesen und dem Comenius-Edu-Media-Siegel ausgezeichnet. Frisch abgesahnt hat das Portal auch auf der Buchmesse – die Zeitschrift Eltern hat scoyo, neben anderen gelungenen Lernspielen für Konsole und PC, mit dem Giga-Maus Award ausgezeichnet.

Lerngeschichten von scoyo

Lerngeschichten von scoyo

Tags: eLearning

7 Antworten bis jetzt ↓

  • 1 Martina Mauer // Okt 14, 2009 at 16:43

    Vielen Dank für das Review!

    Die Richtigkeit der Inhalte überprüfen zum einen unsere Fachbetreuuer, und zum anderen natürlich die paukr-Community selbst. Jeder, der einen Fehler entdeckt, kann ihn sofort eigenhändig löschen.

    Das komische Tier ist übrigens kein Marder mit Ohren, sondern Jonny, das Erdmännchen. Jonny begleitet die Nutzer beim Lernen und ist -sozusagen als Alter-Ego des paukr-Teams- Ansprechpartner für alle Fragen rund um die Plattform.

  • 2 ich // Okt 14, 2009 at 22:52

    Gibt es auch Marder ohne Ohren???

  • 3 Prinzregent // Okt 15, 2009 at 09:29

    na klar, das sind dann die sogenannten Kein-Ohr-Marder :)

  • 4 Maria_Monte // Okt 15, 2009 at 10:21

    Jetzt wo ich weiß, dass es ein schlaues Erdmännchen ist, weiß ich gar nicht, wie ich auf nen Zwei-Ohr-Marder gekommen bin. ;)

  • 5 Herr Meier // Okt 16, 2009 at 22:48

    da frage ich mich mal wieder: was soll all der Quatsch? Kompensieren wir hier nur das, was den Schülern durch das Elternhaus nichtmehr vermittelt wird, oder durch all die sinnlosen Umstrukturierungen in Schulsystem. Müssen wir unsere Kinder wirklich ständig trimmen und lernen lernen lernen lassen, oder besinnen wir uns bald endlich mal wieder zurück auf eine Kindheit????? Lasst die Kinder doch mal Kinder sein, Staudämme bauen und im Matsch spielen als schon im frühesten Kindesalter anzufangen sie mit Angeboten zu überschütten. Da haben sie definitiiv langfristig mehr von!!!!
    Ein frustrierter Grundschullehrer

  • 6 Genevra // Okt 16, 2009 at 23:15

    Hallo Herr Meier, also ich als Schülerin finde das Anegbot nihct schlecht. ich habe es noch nict richtig ausprobiert, aber ich denke für Schüler die wirkliche Probleme haben in machen Fächer ist das vielleicht ganz gut wenn sie online zusammen mit anderen Schülern lernen könnten. Heutzutage ist ja online das Medium das junge Leute nutzen und da ist es doch besser wen sie Lernspiele machen als irgentwelche Männchen abzuknallen, oder?

  • 7 guenter_krass // Okt 26, 2009 at 12:15

    @Genervra Das sehe ich genau so. Ich habe meine Kindheit zwar auch ohne PC und eigenen Fernseher im Zimmer verbracht (und bin froh drum (-;), aber ich denke, man kann sich vor der Weiterentwicklung nicht verstecken.

    Kinder werden künftig immer früher mit dem Internet in Kontakt treten. Dann doch besser auf Seiten, die für die jeweiligen Altersgruppen geeignet sind. Wenn man neben Spaß und Spiel auch noch was lernen kann – ist doch toll! Ich glaube, dass das Internet in Sachen Bildung und Erziehung, gerade im Bereich derKinder 5-12 Jahre noch viel zu wenig genutzt wird.

    Denn es gibt unzählige sehr gute Web-Angebote für Kinder. Das Problem dabei ist, dass leider nur ein sehr kleiner Teil der Eltern oder Lehrer diese Seiten kennen, geschweige denn sich mit ihen auskennen…

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