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	<description>Generation Bildung</description>
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		<title>Fundsachen: Keine Hausaufgaben &#8211; kein Kindergeld</title>
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		<pubDate>Wed, 10 Mar 2010 14:23:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Maria_Monte</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fundsachen]]></category>
		<category><![CDATA[Kurioses]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Schule]]></category>
		<category><![CDATA[Thilo Sarazin]]></category>

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		<description><![CDATA[Der ehemalige Berliner Finanzsenator und jetzige  Bundesbankvorstand Thilo Sarrazin fordert in der Bildungspolitik: &#8220;Zweimal Hausaufgaben nicht gemacht, Kindergeld um 50 Prozent  gekürzt. Was meinen sie, was auf einmal die Hausaufgaben gemacht werden.&#8221;
Das ist ja mal eine super Idee. Vielleicht könnte man darauf aufbauen. Bei fehlenden Hausaufgaben sollte man auch mit den Sanktionen Handabhacken, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der ehemalige Berliner Finanzsenator und jetzige  Bundesbankvorstand <a title="Spiegel: Thilo Sarazin" href="http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,682806,00.html" target="_blank">Thilo Sarrazin fordert in der Bildungspolitik</a>: &#8220;Zweimal Hausaufgaben nicht gemacht, Kindergeld um 50 Prozent  gekürzt. Was meinen sie, was auf einmal die Hausaufgaben gemacht werden.&#8221;</p>
<p>Das ist ja mal eine super Idee. Vielleicht könnte man darauf aufbauen. Bei fehlenden Hausaufgaben sollte man auch mit den Sanktionen Handabhacken, Schulferien streichen, Boot Camp und Jugendknast drohen.</p>


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		<title>Amokläufe minimieren</title>
		<link>http://www.generation-bildung.de/schule/amoklaufe-minimieren/</link>
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		<pubDate>Wed, 10 Mar 2010 13:08:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Maria_Monte</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Schule]]></category>
		<category><![CDATA[Amoklauf]]></category>
		<category><![CDATA[Schulpsychologe]]></category>

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		<description><![CDATA[Was kann man gegen Amokläufe an Schulen tun? Der Sonderausschuss „Konsequenzen aus dem Amoklauf in Winnenden und Wendlingen –  Jugendgefährdung und Jugendgewalt“ hat dazu nun verschiedene Empfehlungen veröffentlicht. Diese sind zwar auf Baden-Würtemberg bezogen, könnten aber auch landesweit umgesetzt werden. Hier die wichtigsten Handlungsempfehlungen:

Ausbau der schulpsychologischen Beratung sowie deren  Qualifizierung
Gewaltpräventionsprogramme in Schulen z.B. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a title="Intern: Rezeot gegen Amokläufe" href="http://www.generation-bildung.de/allgemeines/rezept-gegen-amoklaufer/" target="_blank">Was kann man gegen Amokläufe an Schulen tun</a>? Der Sonderausschuss <a title="Bildungsklick: PM Sonderausschuss Amokläufe Winnenden" href="http://bildungsklick.de/mobil/pm/72429/kultusministerin-unterstuetzt-die-empfehlung-schulpsychologen-und-beratungslehrkraefte-zu-verdoppeln/" target="_blank">„Konsequenzen aus dem Amoklauf in Winnenden und Wendlingen –  Jugendgefährdung und Jugendgewalt“</a> hat dazu nun verschiedene Empfehlungen veröffentlicht. Diese sind zwar auf Baden-Würtemberg bezogen, könnten aber auch landesweit umgesetzt werden. Hier die wichtigsten Handlungsempfehlungen:</p>
<ol>
<li>Ausbau der schulpsychologischen Beratung sowie deren  Qualifizierung</li>
<li>Gewaltpräventionsprogramme in Schulen z.B. nach <a title="Wikipedia: Dan Olweus" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Dan_Olweus" target="_blank">Dan Olweus</a></li>
<li>Stärkung der Medienpädagogik</li>
<li>Sicherheit an Schulen durch direktes Alarmierungssystem und Sicherheits-Türknäufe</li>
<li>Ausbau von Beratungangeboten für Eltern, Eltern zu Beteiligten und Mitakteuren machen</li>
<li>Gewaltprävention im Sportjugendbereich</li>
<li>Umsetzung des neuen Waffenrechts, Kooperation mit Schützenvereinen</li>
<li>Stärkung der Strafverfolgung im Internet</li>
</ol>
<blockquote><p>„Um Amokläufe unwahrscheinlicher werden zu lassen, bedarf es mehr als Türknäufe und eines der strengsten Waffengesetze der Welt“, so der Vorsitzende des Sonderausschusses Christoph Palm MdL. In die Entwicklung der acht weiterreichenden Handlungsfelder sowie der 39 einfachen Handlungsempfehlungen sind die Ratschläge der 16 Experten eingeflossen, die vom Sonderausschuss angehört wurden. Insgesamt schlägt der Sonderausschuss die Schaffung von rund 250 zusätzlichen Stellen für Beratungslehrkräfte und Gewaltpräventionsberater sowie zusätzliche 100 Stellen für Schulpsychologen vor.</p></blockquote>
<p>Besonders der Ansatz, Eltern mehr in Schule und Freizeit zu integrieren, finde ich sehr wichtig. Nur wenn Lehrkräfte und Eltern sich austauschen, können Probleme einzelner Kinder frühzeitig erkannt werden. Außerdem sind Fortbildungsprogramme für Lehrkräfte in den Bereichen Anti-Aggressionstraining, Anti-Mobbing sowie Internet &amp; Computerspiele dringend notwendig.</p>


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		<title>Ohne gute Hochschullehre auch keine Elite</title>
		<link>http://www.generation-bildung.de/hochschule/ohne-gute-hochschullehre-auch-keine-elite/</link>
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		<pubDate>Tue, 09 Mar 2010 11:24:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Maria_Monte</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hochschule]]></category>
		<category><![CDATA[Studie]]></category>
		<category><![CDATA[Exzellenzinitiative]]></category>

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		<description><![CDATA[Was bringt die Förderung hochspezialisierter Forschungszweige? Die Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften (BBAW) veröffentlichte dazu gestern Ergebnisse der Studie &#8220;Die Exzellenzinitiative &#8211; Zwischenbilanz  und Perspektiven&#8220;.
Die Entscheidung, die Exzellenzinitiative fortzuführen, ist zu begrüßen, weil sie belegt, dass im föderalen System der Bundesrepublik Bund/Länder-Vereinbarungen zur Förderung der Wissenschaft und Forschung an Hochschulen getroffen und mit Leben gefüllt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Was bringt die Förderung hochspezialisierter Forschungszweige? Die Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften (BBAW) veröffentlichte dazu gestern Ergebnisse der Studie &#8220;<a title="BBAW Pressemitteilung" href="http://www.bbaw.de/bbaw/Presse/Pressemitteilungen/Artikel.html?id=156" target="_blank">Die Exzellenzinitiative &#8211; Zwischenbilanz  und Perspektiven</a>&#8220;.</p>
<blockquote><p>Die Entscheidung, die Exzellenzinitiative fortzuführen, ist zu begrüßen, weil sie belegt, dass im föderalen System der Bundesrepublik Bund/Länder-Vereinbarungen zur Förderung der Wissenschaft und Forschung an Hochschulen getroffen und mit Leben gefüllt werden können, ohne dass wissenschaftliche Gütekriterien durch politisches Proporzdenken ausgehebelt werden.</p></blockquote>
<p>Pläne zur Fortführung gibt es schon: Mit 2,7 Milliarden Euro soll bis 2017 die Finanzierung von  Graduiertenschulen, Exzellenzclustern und universitären  Zukunftskonzepten ermöglicht werden, das sind 800 Millionen Euro mehr als zuvor.</p>
<p>Allerdings warnen die <span id="hauptspalte">14 Autoren der Studie auch vor den  Nebeneffekten des Eliteprogramms: &#8220;Die Exzellenzinitiative kann  bundesweit gesehen zu Ungleichgewichten zwischen den Fächern und zu  Überspezialisierungen ganzer Wissenschaftlergenerationen führen&#8221;, sagte  Leibfried, Herausgeber der Studie. Eine Gefahr ergebe sich gerade für derzeit erfolgreiche  Nachwuchswissenschaftler, die am meisten von der Initiative  profitieren sollten.</span> Schon heute gibt es an vielen Hochschulen  Konzentrationsprozesse von der Breite in die Spitze &#8211; und einen offenen  Kampf um Ressourcen. Deshalb warnen die Autoren der Studie davor, dass  die Exzellenzinitiative auf Dauer kleine Fächer systematisch  benachteiligen könne.</p>
<p><script type="text/javascript">// <![CDATA[
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// ]]&gt;</script></p>
<p>Um diese Probleme zu verhindern, müsse der Bund  sich dauerhaft für die Hochschulen engagieren, sagte Leibfried. &#8220;Es darf  nicht bei einmaligen Sonderprojekten bleiben.&#8221;</p>
<p><a title="taz: Studie zur Exzellenzinitiative" href="http://www.taz.de/1/zukunft/schwerpunkt-uni/artikel/1/elitefoerderung-schadet-den-unis/" target="_blank">Via taz</a></p>


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		<title>Der beste Arbeitnehmer der Welt</title>
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		<pubDate>Tue, 09 Mar 2010 10:21:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>guenter_krass</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fundsachen]]></category>
		<category><![CDATA[International]]></category>
		<category><![CDATA[Kurioses]]></category>
		<category><![CDATA[Multimedia]]></category>

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		<description><![CDATA[Wirtschaftskrise, Arbeitslosigkeit, Neuanfang. Das dachte sich der Amerikaner Brett Rounsaville und entwickelte eine ungewöhnliche Idee um etwas gegen seine Arbeitslosigkeit zu unternehmen. 
Seine Idee ist es, sich als „besten Arbeitnehmer der Welt&#8221; gewinnen zu lassen. Bis zum 23. April können sich Unternehmen bei ihm bewerben und gewinnen. Die Unternehmen müssen ein einminütiges. Video erstellen indem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wirtschaftskrise, Arbeitslosigkeit, Neuanfang. Das dachte sich der Amerikaner Brett Rounsaville und entwickelte eine ungewöhnliche Idee um etwas gegen seine Arbeitslosigkeit zu unternehmen. </p>
<p>Seine Idee ist es, sich als <a href="http://greatestemployeeintheworld.com/">„besten Arbeitnehmer der Welt&#8221;</a> gewinnen zu lassen. Bis zum 23. April können sich Unternehmen bei ihm bewerben und gewinnen. Die Unternehmen müssen ein einminütiges. Video erstellen indem sie aufzeigen, warum gerade deren Unternehmen gewinnen solle. Anschließend stimmen die User ab, wer denn der Gewinner wird. Mitmachen können alle Unternehmen aus jedem Winkel der Erde und mit jedem Job. Und Brett muss den Gewinner-Job annehmen. Wer nichts bietet, wird bei den Usern nicht viel Sympathie erwarten dürfen.</p>
<p><object width="425" height="205"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/QcaZ7bBaqNU&#038;hl=de_DE&#038;fs=1&#038;"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/QcaZ7bBaqNU&#038;hl=de_DE&#038;fs=1&#038;" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="425" height="205"></embed></object></p>
<p>Wer jetzt denkt: So ein quatsch – da macht doch niemand mit&#8230; liegt falsch, ganz falsch! <span id="more-1664"></span></p>
<p>Denn: wenn man sich mit dem Projekt näher beschäftigt, fällt schnell auf, dass es weltweit durch die Medien geistert. Brett (der ehrlich gesagt nicht ganz arbeitslos ist, sondern schon seit mehreren Jahren Filme macht) wird wird vier Tage die Woche über seinen Job bloggen. Das ganze wird über Social Media Kanäle vermarktet und auch das Fernsehen hat bereits Interesse bekundet (z.B. liefen schon Beiträge auf CBSNews). Kurz gefasst: Eine super Chance medienwirksames Personalmarketing zu betreiben und für wenig Geld, maximale internationale Aufmerksamkeit zu bekommen.</p>
<p><a href="http://karrierebibel.de/jobsuche-invers-unternehmen-bewerben-bei-arbeitnehmer/">Interview mit Brett auf karrierebibel.de&#8230;</a></p>


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		<title>Jungen brauchen keine männlichen Lehrer</title>
		<link>http://www.generation-bildung.de/schule/jung-brauchen-keine-mannlichen-lehrer/</link>
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		<pubDate>Sat, 06 Mar 2010 10:31:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Maria_Monte</dc:creator>
				<category><![CDATA[Schule]]></category>
		<category><![CDATA[Studie]]></category>
		<category><![CDATA[Männerquote Schule]]></category>
		<category><![CDATA[männliche Vorbilder]]></category>

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		<description><![CDATA[Jungs haben schlechtere Noten in der Schule und schaffen seltener als Mädchen das Abitur (2007: 30 Prozent der Mädchen, 21 Prozent der Jungen). Der Grund für den Leistungsabstieg der Jungen, so dachte man, könnte der große Anteil an vorwiegend weiblichen Erzieherinnen und Lehrerinnen sein. Etwa 90 Prozent macht der Anteil an weiblichen Pädagogen mittlerweile in der Grundschule [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Jungs haben schlechtere Noten in der Schule und schaffen seltener als Mädchen das Abitur (2007: 30 Prozent der Mädchen, 21 Prozent der Jungen). Der Grund für den Leistungsabstieg der Jungen, so dachte man, könnte der große Anteil an vorwiegend weiblichen Erzieherinnen und Lehrerinnen sein. Etwa 90 Prozent macht der Anteil an weiblichen Pädagogen mittlerweile in der Grundschule aus. Eine Studie der Universität Mannheim will nun diese These widerlegen, indem Daten aus der Iglu-Studie 2001 untersucht wurden, bei der das Leseverständnis von Viertklässlern überprüft wurde. Dabei wurde auch vermerkt, ob und wie lange die Schüler von einem Lehrer oder einer Lehrerin unterrichtet wurden.</p>
<blockquote><p>Ergebnis:<a title="Spiegel: Männermangel an Schulen" href="http://www.spiegel.de/schulspiegel/wissen/0,1518,682019,00.html" target="_blank"> Weder Mädchen noch Jungen profitieren</a> bei der Kompetenzentwicklung oder den Noten in Mathe, Deutsch oder Sachkunde entscheidend von einem Lehrer des jeweils gleichen Geschlechts. Es gab keinen Zusammenhang &#8211; oder besser fast keinen. (Quelle: Spiegel)</p></blockquote>
<p>Braucht die Schule also keine Männerquote? Auch wenn die Studie zeigen will, dass die Leistungen der Kinder nicht vom Geschlecht des Lehrers abhängen, so finde ich doch, dass es mehr Erzieher und Leher geben sollte. Denn die Studie zeigt nicht, inwieweit die Entwicklung eine Kindes von einer einseitigen Erziehung beeinflusst wird. Jungs und auch Mädchen brauchen eben auch männliche Vorbilder. Und die haben sie meist in der eigenen Familie nicht, gibt es doch eher alleinerziehende Mütter oder beruftätige Väter. Die Erziehung der Kinder bleibt auch innerhalb der Familie meist an den Müttern hängen. Auch in Kindergarten und Schule können Jungs ihr typisches Rollenverhalten nicht ausleben, der natürliche Drang des Kräftemessens wird unterdrückt, nach einer kleinen Prügelei winkt heute schon der Besuch beim Psychologen.</p>
<p>Ich für meinen Teil wage die Ergenbisse der Studie zu bezweifeln, stellen sie doch die Situation sehr einseitig dar. <a title="Spiegel: Jungs benachteiligt" href="http://www.spiegel.de/schulspiegel/wissen/0,1518,612997,00.html" target="_blank">Andere Studien belegen zudem genau das Gegenteil</a>. Oder glaubt ihr, dass Mädchen auf einmal so viel schlauer sein sollten als Jungs?</p>


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		<title>Von Bienchen und Blümchen</title>
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		<pubDate>Thu, 04 Mar 2010 16:14:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Maria_Monte</dc:creator>
				<category><![CDATA[Schule]]></category>
		<category><![CDATA[Sexualkunde]]></category>
		<category><![CDATA[Sexualunterricht]]></category>

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		<description><![CDATA[Wie war das nochmal im Aufklärungsunterricht in der Schule? Der Lehrer malt ein weibliches Geschlechtsorgan an die Tafel, das gewisse Ähnlichkeiten zu einem illustrierten Kuhkopf aufweist, dann fällt das Wort &#8220;Penis&#8221;, die Mädchen kichern, die Jungs machen blöde Witze und am Ende wird ein Video über die Geburt gezeigt &#8211; so mit vollem Zoom auf [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie war das nochmal im Aufklärungsunterricht in der Schule? Der Lehrer malt ein weibliches Geschlechtsorgan an die Tafel, das gewisse Ähnlichkeiten zu einem illustrierten Kuhkopf aufweist, dann fällt das Wort &#8220;Penis&#8221;, die Mädchen kichern, die Jungs machen blöde Witze und am Ende wird ein Video über die Geburt gezeigt &#8211; so mit vollem Zoom auf das Zentrum des Geschehens &#8211; und alle sind nur noch angeekelt. Naja, so war´s früher jedenfalls. Heute scheint das nicht mehr so einfach zu sein.</p>
<p>Oft fängt das Halbwissen rund um den Sex schon viel früher an, außerhalb des Schulgeländes. Die Story von den Bienchen und Blümchen ist von vorgestern. Im Radio schnappen Jugendliche schon mal Wörter wie &#8220;Bondage&#8221; oder &#8220;Gangbang&#8221; auf, im Internet landen sie auf Sexseiten wie YouPorn (das verlinke ich mal an dieser Stelle nicht) und tragen das ein oder andere Pornovideo auf ihrem Handy herum. Auch in TV und Film werden sie mit einschlägigen Begriffen und Szenen bombadiert. Und dann stellen sie Eltern und Lehrern sehr direkte und private Fragen, die zu beantworten den ein oder andern überfordert oder sogar beschämt. Gerade Lehrer werden während ihrer Ausbildung nicht auf die Sexualerziehung vorbereitet. Wissen oft nicht, wie sie mit den Fragen der Schüler im Unterricht umgehen sollen. Das ist schade, denn theoretisch wäre die Schule der ideale Ort, um ein paar verquere  Vorstellungen gerade zu rücken, die der Konsum von Prono-Bildern und -Texten  mit sich bringen kann. Die Schule erreicht in Deutschland nämlich  alle Minderjährigen, auch die aus sozialen Randbezirken, wo &#8220;Porno-Rapper&#8221; oft und gern gehört werden.</p>
<p><span id="more-1644"></span></p>
<p>Karla Etschenberg, ehemalige Vorsitzende der  Deutschen Gesellschaft für Geschlechtserziehung, fordert daher den Einsatz von Pornos in der Schule.</p>
<blockquote><p>Dabei ist die ehemalige Biologielehrerin alles andere als eine  Freundin von Sex-Clips: &#8220;Das ist wie das Einbringen von Giftstoffen in  die Umwelt&#8221; &#8211; die Teenager bekämen die Bilder nicht mehr aus dem Kopf.  Gerade deshalb hat Etschenberg einen Plan entworfen, wie sich  Porno-Clips in den Unterricht einbauen ließen. Nur für die Schüler, die  es wirklich besprechen wollen. Und nur mit Zustimmung der Eltern. (Quelle Spiegel)</p></blockquote>
<p>Als guten Startpunkt sieht sie das Vokabular des Porno-Raps: Wie werden  Frauen da bezeichnet? Was  haltet ihr davon? Im Gespräch über solche Textsequenzen könne man die  Merkmale von Pornografie herausarbeiten und besprechen.</p>
<p>Bei Musik leuchtet mir das ein, aber muss man deshalb auch Pornos ansehen? Ich finde das schon etwas zu weit gehend, denn wie Frau Etschenberg selbst erklärt, sind das Bilder, die sich bei Kindern und Jugendlichen sehr stark einprägen und die ihnen meiner Meinung ein komplett falsches Bild von Sexualität vermitteln. Dazu kommt, dass der &#8220;Konsum&#8221; von Pornos unter 18 Jahren verboten ist &#8211; zu Recht.</p>
<p>Trotzdem, eine Anpassung an die Kinder von heute ist wünschenswert. Leher und Eltern sollten offen auf Fragen antworten. Und letztere sollten überprüfen, was ihre Kinder im Fernsehen und Internet anschauen, welche Musik sie hören, damit sie sich intensiv mit ihren Kindern über das Thema auseinander setzen können. Denn die Eltern sollten nicht unbedingt den Lehren den &#8220;schwarzen Peter&#8221; zuschieben und sie Versäumnisse in der Aufklärung ausbaden lassen.</p>
<p><a title="Spiegel: Pornografie in der Schule" href="http://www.spiegel.de/schulspiegel/leben/0,1518,678468,00.html" target="_blank">Via Spiegel Online</a></p>


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		<item>
		<title>Ein Freund für alle Fälle</title>
		<link>http://www.generation-bildung.de/hochschule/ein-freund-fur-alle-falle/</link>
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		<pubDate>Thu, 04 Mar 2010 09:19:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Maria_Monte</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hochschule]]></category>
		<category><![CDATA[Schule]]></category>
		<category><![CDATA[TV]]></category>
		<category><![CDATA[Balu und du]]></category>
		<category><![CDATA[Patenprogramm]]></category>

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		<description><![CDATA[Gestern bin ich beim Zappen bei der Reportage &#8220;Ein Freund für alle Fälle&#8221; des ARD Senders EinsPlus hängen geblieben. Es ging um den 8-jährigen Nick, der in die erste Klasse einer Dresdner Grundschule geht (zum zweiten Mal). Er  hat zwei Geschwister, seine Mutter ist alleinerziehend und gerade   wieder schwanger. Das Geld ist [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gestern bin ich beim Zappen bei der Reportage &#8220;Ein Freund für alle Fälle&#8221; des ARD Senders EinsPlus hängen geblieben. Es ging um den 8-jährigen Nick, der in die erste Klasse einer Dresdner Grundschule geht (zum zweiten Mal). Er  hat zwei Geschwister, seine Mutter ist alleinerziehend und gerade   wieder schwanger. Das Geld ist in der Familie knapp und der Alltag   schwierig. Nick kann noch nicht richtig lesen, Schuhe binden geht auch nicht, er verbringt die meiste Zeit vorm Fernsehen oder spielt Videospiele.</p>
<div>
<p>Auf Initiative seiner Lehrer nimmt er schließlich am Patenprogramm <a title="Balu und du" href="http://www.balu-und-du.de/" target="_blank">&#8220;Balu und du&#8221; </a>teil und bekommt einen Freund  vermittelt. Mit dem Medieninformatik-Student Thomas unternimmt er von nun an ein Jahr lang einmal in der Woche etwas &#8211; vom Kuchenbacken bis zum Abenteuerspielplatz oder Museumsbesuch. Ein gelungenes Projekt, denn letztendlich lernen beide dazu, profitieren von dieser &#8220;ungewöhnlichen&#8221; Freundschaft. Nick lernt, dass es jenseits des Fernsehens ein Leben gibt und Thomas wird für die Bedürfnisse eine Kindes sensibilisiert.</p>
<blockquote><p>Ihr kennt bestimmt alle das Freundes­paar aus dem  Dschungelbuch! Balu, der starke aber immer freundliche Bär be­gleitet  den Menschenjungen Mogli eine Zeitlang durch die vielen Wirrungen und  Gefahren des Dschungelalltages. Balu lässt Mogli auf diesem Weg viel  ausprobieren, lässt neue Erfahrungen zu, wartet geduldig, bis Mogli  weitergeht, hat Zeit zum Zuhören, Späße machen, zeigt aber auch wie man  mit schwierigen Situa­tionen fertig wird, erklärt die Regeln im  Dschungelleben und beschützt, wo es nötig ist. Kurzum, Balu ist ein  verläss­licher Freund.</p>
<p>Und Mogli? Mogli macht an der Seite seines großen  Freundes wichtige Erfah­rungen: ich kann etwas, ich traue mich Neues  auszuprobieren, ich habe etwas zu sagen, es hört mir jemand zu, ich kann  mich auf einen Freund verlassen.</p></blockquote>
</div>
<p><span id="more-1635"></span>Balu und Du&#8221; ist ein ehrenamtliches Projekt, das Kinder im   Grundschulalter fördert. Die Kinder sollen &#8211; neben Familie und                    Schule &#8211; eine weitere Chance erhalten, sich ihren  positiven  Anlagen gemäß zu entwickeln und am gesellschaftlichen Leben   teilzunehmen                   durch die Begleitung der Paten oder Patinnen. Das  Projekt  bietet sozial benachteiligten Kindern für einen begrenzten  Zeitraum  einen                   verlässlichen Begleiter an. Die Mentoren bzw. <em>„</em>Balus<em>“</em> sind  überwiegend Studierende &#8211; viele bereiten sich auf eine Tätigkeit in  einem pädagogischen oder psychologischen Feld vor. Sie schreiben wöchentlich ein  Tagebuch über den Verlauf der Beziehung. Diese Berichte ermöglichen eine  dichte Begleitung sowie die <a title="Balu und du Evaluation" href="http://www.balu-und-du.de/index.php?id=ergebnisse" target="_blank">Evaluation des  Programms</a>. Nach etwa einem Jahr enden die regelmäßigen Treffen  zwischen den „Balus<em>“</em> und „Moglis<em>“</em>. Das bedeutet aber  meist keinen Abbruch der Beziehung. Aus dem „Projekt“ ist vielleicht eine  freundschaftliche Beziehung geworden. Und genau wie sich Freunde nicht  jede Woche „montags um drei“ treffen, so lebt diese Beziehung fort. Wenn die Kinder einmal ihren  großen Freund in Krisensituationen benötigen, dann wissen sie, an wen  sie sich wenden können.</p>
<p><a title="Standorte Balu und du" href="http://www.balu-und-du.de/index.php?id=standorte" target="_blank">„Balu und Du“ ist in ganz Deutschland vertreten</a>. Vor Ort  kooperiert das Programm mit weiterführenden Grundschulen, Schulen und  Universitäten,                   Caritas und Diakonie, Freiwilligen-Zentren und den  Kirchen.</p>
<p><a title="Balu und du - TV und Radio" href="http://www.balu-und-du.de/index.php?id=radio" target="_blank">Weitere Berichte im TV und Radio über &#8220;Balu und du&#8221;</a></p>


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		<title>Es gibt keine unmännlichen Berufe</title>
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		<pubDate>Wed, 03 Mar 2010 10:24:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Maria_Monte</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ausbildung]]></category>
		<category><![CDATA[Schule]]></category>
		<category><![CDATA[Boy´s Day]]></category>
		<category><![CDATA[Jungen Förderung]]></category>
		<category><![CDATA[Neue Wege für Jungs]]></category>
		<category><![CDATA[Respekt Jungs]]></category>

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		<description><![CDATA[Am 22. April ist Girl´s Day, der Tag, an dem Mädchen in Berufe reinschnuppern können, die vielleicht nicht typisch weiblich sind. Zum Beispiel Ingenieurin für Maschinenbau, Mechatronikerin oder Programmiererin. Dieser Tag hat seine Existenzberechtigung. Doch auch Jungs haben ähnliche Probleme bei der Berufswahl &#8211; kennen sie doch eine Vielzahl der Beruf nur als unmännlichen Frauenberuf. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a title="Girl´s Day" href="http://www.girls-day.de/" target="_blank">Am 22. April ist Girl´s Day</a>, der Tag, an dem Mädchen in Berufe reinschnuppern können, die vielleicht nicht typisch weiblich sind. Zum Beispiel Ingenieurin für Maschinenbau, Mechatronikerin oder Programmiererin. Dieser Tag hat seine Existenzberechtigung. Doch auch Jungs haben ähnliche Probleme bei der Berufswahl &#8211; kennen sie doch eine Vielzahl der Beruf nur als unmännlichen Frauenberuf. Deshalb gibt es am Girl´s Day auch <a title="Neue Wege für Jungs" href="http://www.neue-wege-fuer-jungs.de/Neue-Wege-fuer-Jungs/Jungenangebote-nicht-nur-am-Girls-Day" target="_blank">Angebote für Jungen</a>. Ebenso wie die Mädchen sollen auch die Jungen damit eine gezielte   Unterstützung für die Entwicklung ihrer beruflichen und persönlichen   Ziele erhalten, die jenseits einengender Geschlechterstereotype neue   Horizonte eröffnet.</p>
<p>Zum einen sind das Tipps für Lehrer, die Jungen im Unterricht zu motivieren. Die Seite <a title="Neue Wege für Jungs" href="http://www.neue-wege-fuer-jungs.de/Neue-Wege-fuer-Jungs/Jungenangebote-nicht-nur-am-Girls-Day" target="_blank">&#8220;Neue Wege für Jungs&#8221; stellt dazu Filme und Unterrichtspapiere zur Verfügung</a> und verweist auf interessante Seminare. Dagegen richtet sich die Seite <a title="Respekt Jungs" href="http://www.respekt-jungs.de/Hey-Jungs/Jungs-der-Girls-Day" target="_blank">&#8220;Respekt Jungs&#8221; direkt an die Zielgruppe Jungen</a>. Hier finden Jungs Tipps für die Praktikumssuche sowie coole <a title="Respekt Jungs: Videos zu Berufsfeldern " href="http://www.respekt-jungs.de/Hey-Jungs/Action-Multimedia/Videos-Neue-Berufe-kennen-lernen" target="_blank">Filme verschiedener Berufsbilder wie Erzieher, Grundschullehrer, Altenpfleger oder Medizinischer Fachangestellter</a>.</p>
<div id="attachment_1630" class="wp-caption aligncenter" style="width: 257px"><a href="http://www.respekt-jungs.de/Hey-Jungs/Action-Multimedia/Videos-Neue-Berufe-kennen-lernen"><img class="size-medium wp-image-1630" title="Jungenberufe" src="http://www.generation-bildung.de/wp-content/uploads/2010/03/Jungenberufe-247x300.jpg" alt="Respekt Jungs: Männer in &quot;untypischen&quot; Männerberufen" width="247" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Respekt Jungs: Männer in &quot;untypischen&quot; Männerberufen</p></div>
<p>Einen bundesweiten Boy´s Day gibt es aber leider noch nicht &#8211; jedenfalls nicht in ähnlich umfangreicher Form wie der Girl´s Day. Und das finde ich sehr sehr schade. Denn wo die Mädchen &#8211; zu recht &#8211; gefördert und gepushed werden, bräuchten auch die Jungen dringend mehr Anreize und neue Perspektiven. Wo ist da denn bitte die Gleichberechtigung?</p>


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		<title>Fundsachen der Woche</title>
		<link>http://www.generation-bildung.de/fundsachen/fundsachen-der-woche/</link>
		<comments>http://www.generation-bildung.de/fundsachen/fundsachen-der-woche/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 02 Mar 2010 13:22:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>guenter_krass</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fundsachen]]></category>

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		<description><![CDATA[Was ist typisch deutsch? Vier ausländische Studenten erzählen auf SpOn, was ihnen alles auffiel: über Schlangestehen und Distanziertheit, über Spaßbremsen und Berliner Kreative. Wie in einem fremden Land scheinen sich auch mittlerweile viele Eltern zu fühlen. Lernen heute hat dazu einen lesenswerten Artikel über die unterschiedliche Wahrnehmung digitaler Inhalte geschrieben. 
Karriere, Karriere, Knick – SpOn [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Was ist typisch deutsch? Vier ausländische Studenten erzählen auf <a href="http://www.spiegel.de/unispiegel/studium/0,1518,675829,00.html">SpOn</a>, was ihnen alles auffiel: über Schlangestehen und Distanziertheit, über Spaßbremsen und Berliner Kreative. Wie in einem fremden Land scheinen sich auch mittlerweile viele Eltern zu fühlen. <a href="http://lernenheute.wordpress.com/2010/02/20/die-ausbildung-zum-digital-native-ein-sprachen-lernproblem/">Lernen heute</a> hat dazu einen lesenswerten Artikel über die unterschiedliche Wahrnehmung digitaler Inhalte geschrieben. </p>
<p>Karriere, Karriere, Knick – <a href="http://www.spiegel.de/unispiegel/jobundberuf/0,1518,675629,00.html">SpOn</a> sieht viele Studenten im Optimierungswahn. Doch bei allem Ehrgeiz vergessen sie das Wichtigste: Manchmal sind die krummen Wege die geraden. Und sollte der gerade Weg doch zu krumm sein oder andersherum: Wie sieht dann dein beruflicher Plan B aus? <a href="http://jetzt.sueddeutsche.de/texte/anzeigen/496977">Jetzt.de</a> bietet eine Räuberleiter. So eine Hilfestellung könnte das deutsche Bildungssystem gebrauchen um in der heutigen Informationsgesellschaft anzukommen. Das jedenfalls sagt Microsoft-Deutschland-Chef Achim Berg bei <a href="http://bildungsklick.de/a/72257/das-deutsche-bildungssystem-ist-noch-immer-nicht-in-der-informationsgesellschaft-angekommen/">bildungsklick.de</a> zum Start der CeBit. </p>
<p>Zum Schluss noch eine rhetorische Frage: Bist du der perfekte Rhetoriker? Ein Interview mit dem Spezialisten Boris Kositzke auf <a href="http://www.zeit.de/campus/2009/05/service-interview-reden-lernen">zeit.de</a>.</p>


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		<title>Elternwahlrecht ist oft sozial ungerecht</title>
		<link>http://www.generation-bildung.de/schule/elternwahlrecht-ist-oft-sozial-ungerecht/</link>
		<comments>http://www.generation-bildung.de/schule/elternwahlrecht-ist-oft-sozial-ungerecht/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 02 Mar 2010 10:35:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Maria_Monte</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Schule]]></category>
		<category><![CDATA[Elternwahlrecht]]></category>
		<category><![CDATA[Schulreform]]></category>

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		<description><![CDATA[Auch wenn er Vieren und Dreier im Zeugnis hat, der kleine Marlon* soll nach der 4. Klasse aufs Gymnasium wechseln. So wollen es seine Eltern. Auch gegen die Empfehlung der Lehrer haben Marlons Vater (Rechtsanwalt) und seine Mutter (Ärztin) ihn angemeldet. Denn Marlon soll schließlich später die Kanzlei übernehmen, das Abitur ist Pflicht. Marlon ist [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Auch wenn er Vieren und Dreier im Zeugnis hat, der kleine Marlon* soll nach der 4. Klasse aufs Gymnasium wechseln. So wollen es seine Eltern. Auch gegen die Empfehlung der Lehrer haben Marlons Vater (Rechtsanwalt) und seine Mutter (Ärztin) ihn angemeldet. Denn Marlon soll schließlich später die Kanzlei übernehmen, das Abitur ist Pflicht. Marlon ist kein guter Schüler, die schlechten Noten motivieren nicht zum Lernen, der Druck der Eltern ist groß. Dieses Szenario ist fiktiv, aber nicht unüblich. Nur zu gerne drängen Eltern ihr Kinder aufs Gymnasium, obwohl die Leistungen nicht dafür sprechen.</p>
<p>Experten wie der Schulforscher <a title="Süddeutsche: Klaus Klemm" href="http://www.sueddeutsche.de/thema/Klaus_Klemm" target="_blank">Klaus Klemm</a> beurteilen die Urteilskraft von Eltern in Bezug auf ihr Kind als äußerst subjektiv. Väter und Mütter neigen dazu, ihre Kinder zu überschätzen, besonders Eltern mit hoher Bildung. Deshalb schicken sozial bessergestellte Eltern ihre Kinder oft auch  mit schlechten Leistungen aufs Gymnasium. Die soziale Kluft wird so  verstärkt. &#8220;Je freier die Elternwahl, desto größer die soziale  Ungleichheit&#8221;, sagt der Schulforscher Klaus Klemm.</p>
<p><span id="more-1603"></span></p>
<p>Und daher auch der <a title="Intern: Schulreform Hamburg" href="http://www.generation-bildung.de/schule/hamburg-und-berlin-bald-zweigliedrig/" target="_blank">Bildungskampf in Hamburg</a>. Gegen die bevorstehende Schulreform wehren sich vor allem Eltern mit Händen und Füßen. Ihnen geht es vor allem darum, ihr Elternwahlrecht zu behalten, selbst zu entscheiden, auf welche weiterführende Schule ihr Kind gehen soll. Und das gegen die Regierunspläne: Nach 6 Grundschuljahren sollen Lehrer und Eltern gemeinsam beraten, welche Schule geeignet ist &#8211; das letzte Wort hätten die Lehrer. Klar ist, Ausnahmen bestätigen die Regel &#8211; auch Lehrer können irren, das ein oder andere Kind als verkanntes &#8220;Genie&#8221; auf der Strecke bleiben. Doch die Reformgegner gehen noch weiter: Sie befürchten bei dieser Maßnahme mehr Gleichmacherei als Chancengleichheit – oder kurz  gesagt das Absinken des Niveaus an den Gymnasien.</p>
<p>Ob sich die politische Reformen gegen die Macht der Eltern durchsetzten können? In Hamburg scheint es zumindest nicht so. 180.000 Unterschriften haben die Reformgegner gesammelt, ein Volksentscheid steht vor der Tür. <a title="Spiegel: Mein Kind first" href="http://www.spiegel.de/schulspiegel/wissen/0,1518,627628,00.html" target="_blank">Der Bildungs-Journalist Christian Füller schreibt im Spiegel</a>:</p>
<blockquote><p>So sind sie, die Eltern. Sie wollen Schulreformen jetzt und sofort &#8211;  aber bitte nur die, die <em>ihrem</em> Kind nützen. Sie kämpfen für Noten,  aber wehe, wenn es der eigene Filius ist, der schlecht abschneidet. Sie  sind für eine gerechte Gesellschaft. Aber nur, wenn nicht zu viele  Migrantenkinder in die Klasse des eigenen Kindes drängen. Sie  beschimpfen Lehrer als faule Säcke, aber sie werfen selten einen Blick  in die Hefte ihrer Kinder.</p></blockquote>
<p>Und wer könnte es ihnen verdenken, denn so sind Eltern, so ist unsere Gesellschaft. Jeder möchte in erster Linie das beste für sich und seine Familie. Das Wohl der Gesellschaft und Solidarität &#8211; das alles beführworten alle, doch keiner möchte verzichten, möchte selbst zurückstecken für Fremde. Und so werden Marlons aufs Gymnasium &#8220;gemogelt&#8221; &#8211; was dem Niveau des Gymnasiums schadet, vor allem aber den Marlons, die frustriert von schlechten Noten und mit viel Nachhilfe das Abitur vielleicht gerade so schaffen, sich eventuell sogar durch Studium wurschteln (was die Eltern komplett finanzieren), mit einer mittelmäßigen Note abschneiden und danach mit viel Vitamin B, vor Übernahme der Kanzlei des Vaters, einen Posten im höhrenen Management ergattern. Und man wird sagen: Er hat´s ganz allein geschafft.</p>
<p>Auf unsere Leistungsgesellschaft &#8211; Prost!</p>
<p><a title="Spiegel: Sehnsucht nach Ruhe" href="http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,680718,00.html" target="_blank">via SPON</a></p>
<p>*Marlon ist ein willkürlich gewählter Name, eine Ähnlichkeiten mit existierenden Personen ist rein zufällig.</p>


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