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		<title>Fundsachen: Dekadente Bildungspolitik</title>
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		<pubDate>Mon, 15 Mar 2010 10:28:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Maria_Monte</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Guido Westerwelle sprach auf dem Landesparteitag in Nordrhein-Westfalen auch über Bildungspolitik. Denn die findet er in Berlin äußerst dekadent.
 „Ich halte es für eine dekadente    Entwicklung, wenn in Berlin Gymnasiumsplätze verlost werden. Die  Zukunft der    Menschen als Lotterielos, das ist würdelos.“(Quelle: Berliner Morgenpost)

Das Bild, das er zu vermitteln [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Guido Westerwelle sprach auf dem Landesparteitag in Nordrhein-Westfalen auch über Bildungspolitik. Denn die findet er in Berlin äußerst dekadent.</p>
<blockquote><p><span> „Ich halte es für eine <a title="Berliner Morgenpost: Westerwelle in der Wagenburg" href="http://www.morgenpost.de/politik/article1274666/Westerwelle-FDP-verschanzt-sich-in-der-Wagenburg.html" target="_blank">dekadente    Entwicklung, wenn in Berlin Gymnasiumsplätze</a> verlost werden. Die  Zukunft der    Menschen als Lotterielos, das ist würdelos.“(Quelle: Berliner Morgenpost)<br />
</span></p></blockquote>
<p><span>Das Bild, das er zu vermitteln versucht: In Zukunft werden Kinder nach der Grundschule ein Los kaufen müssen. Das Schicksal entscheidet dann, ob aus ihnen was wird oder nicht. </span>Was ist dran an dieser These? <span>Ein klitzekleines Fünkchen Wahrheit steckt in diesem Bild. <a title="taz: Berlin verlost Plätze am Gymnasium" href="http://www.tz-online.de/nachrichten/deutschland/berlin-verlost-plaetze-gymnasium-348801.html" target="_blank">Aber Lotterielose für Gymnasialplätze wird es auch in Berlin nicht geben</a>.</span></p>
<p>Bei der geplanten <a title="Intern: Berlin verlost Schulplätze" href="http://http://www.generation-bildung.de/schule/berlin-verlost-schulplatze/#more-1336" target="_blank">Schulreform in Berlin stand Chancengleichheit an oberster Priorität</a>. Nach der 6-jährigen Grundschule wird es daher nur noch die Schulformen Gymnasium und Sekundarschule geben. An beiden ist Abitur möglich. Die Eltern haben weiterhin Entscheidungsfreiheit und freie Schulwahl. Da manche Schulen erfahrungsgemäß mehr Anmeldungen als Plätze haben, gibt es folgende Regelung: Die Schulen dürfen  mindestens 60  Prozent der Plätze nach eigenen Kriterien selbst vergeben,  bis zu 10  Prozent sind für Härtefälle gedacht. Gibt es an einer Schule mehr Anmeldungen als Plätze, werden 30  Prozent verlost. D.h. auch schwächere Schüler können es so an Wunsch-Gymnasium schaffen.</p>
<p>Ist das nun besonders &#8220;dekadent&#8221; oder &#8220;würdelos&#8221;? Immerhin können sich die Schulen 60 Prozent der Anmeldungen aussuchen. Mit den verlosten 30 Prozent wird dagegen erreicht, dass es auch schwächere Schüler oder Migrantenkinder an besonders bliebte Schulen (Elite-Gymnasien, Gymnasien in Wohnungsnähe) schaffen. D.h. aber nicht, das besonders gute Schüler einen Weg verbaut bekämen. Denn die zählen zu den 60 Prozent, die die Schule wahrscheinlich selbst auswählt. Außerdem: Kommt man auch durch das Los nicht auf das Wunschgymnasium, bleiben einem noch alternative Gymnasien.</p>
<p><a title="Spiegel: Schüler-Lotto" href="http://http://www.spiegel.de/schulspiegel/wissen/0,1518,629932,00.html" target="_blank">Bildungssenator Zöllner verspricht sich vom neuen Verfahren eine bessere  soziale Durchmischung an Gymnasien.</a></p>
<p>Das Bild vom Lotterielos, mit dem die Zukunft von Kindern entschieden wird, ist also ganz großer Quatsch.</p>


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		<title>Äpfel in die Schulen – eine Obstysee?</title>
		<link>http://www.generation-bildung.de/allgemeines/apfel-in-die-schulen-%e2%80%93-eine-obstysee/</link>
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		<pubDate>Fri, 12 Mar 2010 14:29:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kerri_Brettscher</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[Fundsachen]]></category>
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		<description><![CDATA[Zwar ist Deutschland noch nicht weltweiter Spitzenreiter was übergewichtige Kinder anbelangt, aber auf dem besten Wege allemal – wenn sich zukünftig nichts ändert. Dabei müsste nicht nur den Kindern von heute gelehrt werden, wie man sich gesund und vernünftig ernährt, sondern auch deren Eltern sollte man sich mal zur Brust nehmen. Denn wie oft werden [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zwar ist Deutschland noch nicht weltweiter Spitzenreiter was übergewichtige Kinder anbelangt, aber auf dem besten Wege allemal – wenn sich zukünftig nichts ändert. Dabei müsste nicht nur den Kindern von heute gelehrt werden, wie man sich gesund und vernünftig ernährt, sondern auch deren Eltern sollte man sich mal zur Brust nehmen. Denn wie oft werden quengelige Kinder auf der Straße mit süßen Milchbrötchen, Keksen oder Lollis ruhig gestellt?</p>
<p>Wo lernen Kinder dann, wie ein Apfel aussieht, geschweige denn, wie ein Apfel schmeckt? Das muss wohl die Schule sein, haben sich die EU-Abgeordneten in  Brüssel gedacht, als sie 2008 den Vorschlag machten, Schulkinder in Grund- und Förderschulen <a href="http://www.sueddeutsche.de/jobkarriere/65/503289/text/" target="_blank">kostenlos mit Obst und Gemüse zu versorgen</a>. Die Idee besagte, dass die EU 90€ Millionen sponsorn wollte, aber weitere €90 Millionen von den Ländern aufgebracht werden sollten. Soweit so gut.</p>
<p>Doch damals noch ahnte niemand, welch kleine Obstysee da auf die Interessierten zukommen sollte.</p>
<p>Der Idee folgte der Beschluss, gefolgt von den Umsetzungsbestimmungen, gefolgt von einer Sachverständigengruppe für technische Beratung. Als nächstes musste das ganze im Bundestag diskutiert werden, dann im Bundesrat, wo es Streit gab, weshalb es eines Vermittlungsausschuss bedurfte. Nun ist das Schulobst Ländersache. Neun von 16 Ländern haben ihre Teilnahme inzwischen wieder abgesagt, weil der bürokratische Aufwand zu hoch sei. Desweiteren können aufgrund nicht ausreichender finanzieller Ressourcen auch nicht alle Schulen versorgt werden.</p>
<p>Dort wo die Obstysee doch noch Wurzeln geschlagen hat, müssen Planstellen für die Verwaltung eingerichtet werden, offizielle Lieferanten müssen auserkoren werden. Und das Obst darf natürlich auch nicht einfach so ausgeteilt werden.</p>
<p>Aber neben dem bürokratischen Aufwand es aber gibt auch Positives zu vermelden. Das Programm ist in ein <a href="http://www.wdr.de/themen/politik/nrw04/schulobst/100224.jhtml?rubrikenstyle=gesundheit" target="_blank">pädagogisches Konzept</a> eingebunden, um die Nachhaltigkeit zu sichern, z.B. muss gesunde Ernährung in den Lehrplan eingebunden werden und Lehrer und Schüler sollen gemeinsam Obst zubereiten. Dort, wo es bereits ähnliche Projekte gibt, gibt es auch einen Trend zu verbessterten Essgewohnheiten.</p>
<p>Ich finde das Programm im Großen und Ganzen eigentlich echt gut bzw. einen Schritt in die richtige Richtung. Denn es gibt genug Kinder, die zu Hause viel zu selten Obst und Gemüse zu Gesicht bekommen und deshalb die Schule der Ort ist, wo solche Defizite eingeebnet werden können. Allerdings ist es schade, dass dann schon wieder Schulen ausgesiebt werden, weil die Fördergelder nicht reichen. Denen bleibt dennoch die Möglichkeit, selber so ein Programm zu starten oder die schulische Essensversorgung in Richtung gesündere Ernährung anzupassen. Also vielleicht doch keine Obstysee?</p>


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		<title>Veranstaltungstipp: Didacta 2010 in Köln (16.-20.03.2010)</title>
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		<pubDate>Thu, 11 Mar 2010 21:15:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ariane_bunde</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[Ausbildung]]></category>
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		<description><![CDATA[Der dynamische Wandel in unserer globalisierten Welt verleiht dem Schlagwort vom „lebenslangen Lernen” eine neue, besondere Brisanz. Wer über eine gute Basisbildung verfügt und Fachwissen, Methodenkompetenz und soziale Fähigkeiten systematisch weiterentwickelt, hat heute die besten Chancen, ständig neue Herausforderungen zu bewältigen und seine Zukunft erfolgreich zu gestalten. In diesem Prozess ist nicht nur der Lernende [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der dynamische Wandel in unserer globalisierten Welt verleiht dem Schlagwort vom „lebenslangen Lernen” eine neue, besondere Brisanz. Wer über eine gute Basisbildung verfügt und Fachwissen, Methodenkompetenz und soziale Fähigkeiten systematisch weiterentwickelt, hat heute die besten Chancen, ständig neue Herausforderungen zu bewältigen und seine Zukunft erfolgreich zu gestalten. In diesem Prozess ist nicht nur der Lernende gefordert, auch die Anforderungen an diejenigen, die Bildung vermitteln, sind so hoch wie nie zuvor. Für ambitionierte Lehrer, Erzieher, Ausbilder und andere pädagogische Fachkräfte ist es unverzichtbar, neue Entwicklungen bei Lehrmethoden, Medien, Lernmitteln etc. zu kennen, Erfahrungen auszutauschen und über die aktuellen Themen in der Bildungslandschaft informiert zu sein. Die didacta 2010 – die Bildungsmesse in Köln – bietet dafür eine optimale Plattform. Hier treffen sich die wichtigsten Entscheidungsträger aus allen Bildungsbereichen, hunderte Anbieter präsentieren einem großen Publikum neue Lösungen für die unterschiedlichsten Bildungsbereiche und ein anspruchsvolles Rahmenprogramm greift aktuelle bildungspolitische und pädagogische Entwicklungen auf.</p>
<p>Die Didacta findet vom 16.-20.03.2010 in Köln statt und richtet sich an alle, die direkt oder indirekt Interesse an Bildungsthemen haben. Vorbeischauen lohnt sich!</p>
<p>via <a href="http://www.bildungsserver.de/innovationsportal/index.html" target="_self">bildungsserver</a></p>


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		<title>Vorlesung im Netz</title>
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		<pubDate>Thu, 11 Mar 2010 10:04:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Maria_Monte</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wenn die WG-Party doch etwas länger ging, wird auch schon mal ganz gerne die erste Vorlesung am morgen geschwänzt. Pech, wenn man dann einen interessanten Vortrag verpasst. Doch einige Unis bieten schon jetzt ganze Veranstaltungsmitschnitte im Netz an. Nicht nur prima für alle Spätaufsteher, sondern auch für alle, die den Stoff gerne noch einmal widerholen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn die WG-Party doch etwas länger ging, wird auch schon mal ganz gerne die erste Vorlesung am morgen geschwänzt. Pech, wenn man dann einen interessanten Vortrag verpasst. Doch einige Unis bieten schon jetzt ganze Veranstaltungsmitschnitte im Netz an. Nicht nur prima für alle Spätaufsteher, sondern auch für alle, die den Stoff gerne noch einmal widerholen möchten, um sich auf Prüfungen vorzubereiten.</p>
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<div style="margin: 10px 0pt; width: 484px;"><a href="http://bildungsklick.de/a/72387/wie-digital-wird-die-lehre/bilder/2"> <img src="http://bildungsklick.de/bild-archiv/53805/version/user_484xX/yt_edu.jpg" alt="youtube education" /> </a></p>
<div>youtube education</div>
</div>
<p>Auf den Plattformen <a title="Youtube Education" href="http://www.youtube.com/education?b=400" target="_blank">Youtube Edu</a> oder iTunes U lassen sich alle von den Universitäten hochgeladenen Videos anschauen. Während bei Youtube in erster Linie amerikanische und englische Universitäten zu finden sind – vornweg die Stanford University und das Imperial College – bieten bei iTunes U bereits eine ganze Reihe deutscher Hochschulen ihre Videos an, etwa die Ludwig-Maximilians-Universität München oder die RWTH Aachen.</p>
<p><a title="Bildungsklick: Wie digital ist die Lehre" href="http://bildungsklick.de/a/72387/wie-digital-wird-die-lehre/" target="_blank">via Bildungsklick</a></p>


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		</item>
		<item>
		<title>Fundsachen: Keine Hausaufgaben &#8211; kein Kindergeld</title>
		<link>http://www.generation-bildung.de/schule/fundsachen-keine-hausaufgaben-kein-kindergeld/</link>
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		<pubDate>Wed, 10 Mar 2010 14:23:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Maria_Monte</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fundsachen]]></category>
		<category><![CDATA[Kurioses]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Schule]]></category>
		<category><![CDATA[Thilo Sarazin]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.generation-bildung.de/?p=1685</guid>
		<description><![CDATA[Der ehemalige Berliner Finanzsenator und jetzige  Bundesbankvorstand Thilo Sarrazin fordert in der Bildungspolitik: &#8220;Zweimal Hausaufgaben nicht gemacht, Kindergeld um 50 Prozent  gekürzt. Was meinen sie, was auf einmal die Hausaufgaben gemacht werden.&#8221;
Das ist ja mal eine super Idee. Vielleicht könnte man darauf aufbauen. Bei fehlenden Hausaufgaben sollte man auch mit den Sanktionen Handabhacken, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der ehemalige Berliner Finanzsenator und jetzige  Bundesbankvorstand <a title="Spiegel: Thilo Sarazin" href="http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,682806,00.html" target="_blank">Thilo Sarrazin fordert in der Bildungspolitik</a>: &#8220;Zweimal Hausaufgaben nicht gemacht, Kindergeld um 50 Prozent  gekürzt. Was meinen sie, was auf einmal die Hausaufgaben gemacht werden.&#8221;</p>
<p>Das ist ja mal eine super Idee. Vielleicht könnte man darauf aufbauen. Bei fehlenden Hausaufgaben sollte man auch mit den Sanktionen Handabhacken, Schulferien streichen, Boot Camp und Jugendknast drohen.</p>


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		</item>
		<item>
		<title>Amokläufe minimieren</title>
		<link>http://www.generation-bildung.de/schule/amoklaufe-minimieren/</link>
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		<pubDate>Wed, 10 Mar 2010 13:08:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Maria_Monte</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Schule]]></category>
		<category><![CDATA[Amoklauf]]></category>
		<category><![CDATA[Schulpsychologe]]></category>

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		<description><![CDATA[Was kann man gegen Amokläufe an Schulen tun? Der Sonderausschuss „Konsequenzen aus dem Amoklauf in Winnenden und Wendlingen –  Jugendgefährdung und Jugendgewalt“ hat dazu nun verschiedene Empfehlungen veröffentlicht. Diese sind zwar auf Baden-Würtemberg bezogen, könnten aber auch landesweit umgesetzt werden. Hier die wichtigsten Handlungsempfehlungen:

Ausbau der schulpsychologischen Beratung sowie deren  Qualifizierung
Gewaltpräventionsprogramme in Schulen z.B. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a title="Intern: Rezeot gegen Amokläufe" href="http://www.generation-bildung.de/allgemeines/rezept-gegen-amoklaufer/" target="_blank">Was kann man gegen Amokläufe an Schulen tun</a>? Der Sonderausschuss <a title="Bildungsklick: PM Sonderausschuss Amokläufe Winnenden" href="http://bildungsklick.de/mobil/pm/72429/kultusministerin-unterstuetzt-die-empfehlung-schulpsychologen-und-beratungslehrkraefte-zu-verdoppeln/" target="_blank">„Konsequenzen aus dem Amoklauf in Winnenden und Wendlingen –  Jugendgefährdung und Jugendgewalt“</a> hat dazu nun verschiedene Empfehlungen veröffentlicht. Diese sind zwar auf Baden-Würtemberg bezogen, könnten aber auch landesweit umgesetzt werden. Hier die wichtigsten Handlungsempfehlungen:</p>
<ol>
<li>Ausbau der schulpsychologischen Beratung sowie deren  Qualifizierung</li>
<li>Gewaltpräventionsprogramme in Schulen z.B. nach <a title="Wikipedia: Dan Olweus" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Dan_Olweus" target="_blank">Dan Olweus</a></li>
<li>Stärkung der Medienpädagogik</li>
<li>Sicherheit an Schulen durch direktes Alarmierungssystem und Sicherheits-Türknäufe</li>
<li>Ausbau von Beratungangeboten für Eltern, Eltern zu Beteiligten und Mitakteuren machen</li>
<li>Gewaltprävention im Sportjugendbereich</li>
<li>Umsetzung des neuen Waffenrechts, Kooperation mit Schützenvereinen</li>
<li>Stärkung der Strafverfolgung im Internet</li>
</ol>
<blockquote><p>„Um Amokläufe unwahrscheinlicher werden zu lassen, bedarf es mehr als Türknäufe und eines der strengsten Waffengesetze der Welt“, so der Vorsitzende des Sonderausschusses Christoph Palm MdL. In die Entwicklung der acht weiterreichenden Handlungsfelder sowie der 39 einfachen Handlungsempfehlungen sind die Ratschläge der 16 Experten eingeflossen, die vom Sonderausschuss angehört wurden. Insgesamt schlägt der Sonderausschuss die Schaffung von rund 250 zusätzlichen Stellen für Beratungslehrkräfte und Gewaltpräventionsberater sowie zusätzliche 100 Stellen für Schulpsychologen vor.</p></blockquote>
<p>Besonders der Ansatz, Eltern mehr in Schule und Freizeit zu integrieren, finde ich sehr wichtig. Nur wenn Lehrkräfte und Eltern sich austauschen, können Probleme einzelner Kinder frühzeitig erkannt werden. Außerdem sind Fortbildungsprogramme für Lehrkräfte in den Bereichen Anti-Aggressionstraining, Anti-Mobbing sowie Internet &amp; Computerspiele dringend notwendig.</p>


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		</item>
		<item>
		<title>Ohne gute Hochschullehre auch keine Elite</title>
		<link>http://www.generation-bildung.de/hochschule/ohne-gute-hochschullehre-auch-keine-elite/</link>
		<comments>http://www.generation-bildung.de/hochschule/ohne-gute-hochschullehre-auch-keine-elite/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 09 Mar 2010 11:24:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Maria_Monte</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hochschule]]></category>
		<category><![CDATA[Studie]]></category>
		<category><![CDATA[Exzellenzinitiative]]></category>

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		<description><![CDATA[Was bringt die Förderung hochspezialisierter Forschungszweige? Die Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften (BBAW) veröffentlichte dazu gestern Ergebnisse der Studie &#8220;Die Exzellenzinitiative &#8211; Zwischenbilanz  und Perspektiven&#8220;.
Die Entscheidung, die Exzellenzinitiative fortzuführen, ist zu begrüßen, weil sie belegt, dass im föderalen System der Bundesrepublik Bund/Länder-Vereinbarungen zur Förderung der Wissenschaft und Forschung an Hochschulen getroffen und mit Leben gefüllt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Was bringt die Förderung hochspezialisierter Forschungszweige? Die Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften (BBAW) veröffentlichte dazu gestern Ergebnisse der Studie &#8220;<a title="BBAW Pressemitteilung" href="http://www.bbaw.de/bbaw/Presse/Pressemitteilungen/Artikel.html?id=156" target="_blank">Die Exzellenzinitiative &#8211; Zwischenbilanz  und Perspektiven</a>&#8220;.</p>
<blockquote><p>Die Entscheidung, die Exzellenzinitiative fortzuführen, ist zu begrüßen, weil sie belegt, dass im föderalen System der Bundesrepublik Bund/Länder-Vereinbarungen zur Förderung der Wissenschaft und Forschung an Hochschulen getroffen und mit Leben gefüllt werden können, ohne dass wissenschaftliche Gütekriterien durch politisches Proporzdenken ausgehebelt werden.</p></blockquote>
<p>Pläne zur Fortführung gibt es schon: Mit 2,7 Milliarden Euro soll bis 2017 die Finanzierung von  Graduiertenschulen, Exzellenzclustern und universitären  Zukunftskonzepten ermöglicht werden, das sind 800 Millionen Euro mehr als zuvor.</p>
<p>Allerdings warnen die <span id="hauptspalte">14 Autoren der Studie auch vor den  Nebeneffekten des Eliteprogramms: &#8220;Die Exzellenzinitiative kann  bundesweit gesehen zu Ungleichgewichten zwischen den Fächern und zu  Überspezialisierungen ganzer Wissenschaftlergenerationen führen&#8221;, sagte  Leibfried, Herausgeber der Studie. Eine Gefahr ergebe sich gerade für derzeit erfolgreiche  Nachwuchswissenschaftler, die am meisten von der Initiative  profitieren sollten.</span> Schon heute gibt es an vielen Hochschulen  Konzentrationsprozesse von der Breite in die Spitze &#8211; und einen offenen  Kampf um Ressourcen. Deshalb warnen die Autoren der Studie davor, dass  die Exzellenzinitiative auf Dauer kleine Fächer systematisch  benachteiligen könne.</p>
<p><script type="text/javascript">// <![CDATA[
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// ]]&gt;</script></p>
<p>Um diese Probleme zu verhindern, müsse der Bund  sich dauerhaft für die Hochschulen engagieren, sagte Leibfried. &#8220;Es darf  nicht bei einmaligen Sonderprojekten bleiben.&#8221;</p>
<p><a title="taz: Studie zur Exzellenzinitiative" href="http://www.taz.de/1/zukunft/schwerpunkt-uni/artikel/1/elitefoerderung-schadet-den-unis/" target="_blank">Via taz</a></p>


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		<title>Der beste Arbeitnehmer der Welt</title>
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		<pubDate>Tue, 09 Mar 2010 10:21:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>guenter_krass</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fundsachen]]></category>
		<category><![CDATA[International]]></category>
		<category><![CDATA[Kurioses]]></category>
		<category><![CDATA[Multimedia]]></category>

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		<description><![CDATA[Wirtschaftskrise, Arbeitslosigkeit, Neuanfang. Das dachte sich der Amerikaner Brett Rounsaville und entwickelte eine ungewöhnliche Idee um etwas gegen seine Arbeitslosigkeit zu unternehmen. 
Seine Idee ist es, sich als „besten Arbeitnehmer der Welt&#8221; gewinnen zu lassen. Bis zum 23. April können sich Unternehmen bei ihm bewerben und gewinnen. Die Unternehmen müssen ein einminütiges. Video erstellen indem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wirtschaftskrise, Arbeitslosigkeit, Neuanfang. Das dachte sich der Amerikaner Brett Rounsaville und entwickelte eine ungewöhnliche Idee um etwas gegen seine Arbeitslosigkeit zu unternehmen. </p>
<p>Seine Idee ist es, sich als <a href="http://greatestemployeeintheworld.com/">„besten Arbeitnehmer der Welt&#8221;</a> gewinnen zu lassen. Bis zum 23. April können sich Unternehmen bei ihm bewerben und gewinnen. Die Unternehmen müssen ein einminütiges. Video erstellen indem sie aufzeigen, warum gerade deren Unternehmen gewinnen solle. Anschließend stimmen die User ab, wer denn der Gewinner wird. Mitmachen können alle Unternehmen aus jedem Winkel der Erde und mit jedem Job. Und Brett muss den Gewinner-Job annehmen. Wer nichts bietet, wird bei den Usern nicht viel Sympathie erwarten dürfen.</p>
<p><object width="425" height="205"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/QcaZ7bBaqNU&#038;hl=de_DE&#038;fs=1&#038;"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/QcaZ7bBaqNU&#038;hl=de_DE&#038;fs=1&#038;" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="425" height="205"></embed></object></p>
<p>Wer jetzt denkt: So ein quatsch – da macht doch niemand mit&#8230; liegt falsch, ganz falsch! <span id="more-1664"></span></p>
<p>Denn: wenn man sich mit dem Projekt näher beschäftigt, fällt schnell auf, dass es weltweit durch die Medien geistert. Brett (der ehrlich gesagt nicht ganz arbeitslos ist, sondern schon seit mehreren Jahren Filme macht) wird wird vier Tage die Woche über seinen Job bloggen. Das ganze wird über Social Media Kanäle vermarktet und auch das Fernsehen hat bereits Interesse bekundet (z.B. liefen schon Beiträge auf CBSNews). Kurz gefasst: Eine super Chance medienwirksames Personalmarketing zu betreiben und für wenig Geld, maximale internationale Aufmerksamkeit zu bekommen.</p>
<p><a href="http://karrierebibel.de/jobsuche-invers-unternehmen-bewerben-bei-arbeitnehmer/">Interview mit Brett auf karrierebibel.de&#8230;</a></p>


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		<title>Jungen brauchen keine männlichen Lehrer</title>
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		<pubDate>Sat, 06 Mar 2010 10:31:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Maria_Monte</dc:creator>
				<category><![CDATA[Schule]]></category>
		<category><![CDATA[Studie]]></category>
		<category><![CDATA[Männerquote Schule]]></category>
		<category><![CDATA[männliche Vorbilder]]></category>

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		<description><![CDATA[Jungs haben schlechtere Noten in der Schule und schaffen seltener als Mädchen das Abitur (2007: 30 Prozent der Mädchen, 21 Prozent der Jungen). Der Grund für den Leistungsabstieg der Jungen, so dachte man, könnte der große Anteil an vorwiegend weiblichen Erzieherinnen und Lehrerinnen sein. Etwa 90 Prozent macht der Anteil an weiblichen Pädagogen mittlerweile in der Grundschule [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Jungs haben schlechtere Noten in der Schule und schaffen seltener als Mädchen das Abitur (2007: 30 Prozent der Mädchen, 21 Prozent der Jungen). Der Grund für den Leistungsabstieg der Jungen, so dachte man, könnte der große Anteil an vorwiegend weiblichen Erzieherinnen und Lehrerinnen sein. Etwa 90 Prozent macht der Anteil an weiblichen Pädagogen mittlerweile in der Grundschule aus. Eine Studie der Universität Mannheim will nun diese These widerlegen, indem Daten aus der Iglu-Studie 2001 untersucht wurden, bei der das Leseverständnis von Viertklässlern überprüft wurde. Dabei wurde auch vermerkt, ob und wie lange die Schüler von einem Lehrer oder einer Lehrerin unterrichtet wurden.</p>
<blockquote><p>Ergebnis:<a title="Spiegel: Männermangel an Schulen" href="http://www.spiegel.de/schulspiegel/wissen/0,1518,682019,00.html" target="_blank"> Weder Mädchen noch Jungen profitieren</a> bei der Kompetenzentwicklung oder den Noten in Mathe, Deutsch oder Sachkunde entscheidend von einem Lehrer des jeweils gleichen Geschlechts. Es gab keinen Zusammenhang &#8211; oder besser fast keinen. (Quelle: Spiegel)</p></blockquote>
<p>Braucht die Schule also keine Männerquote? Auch wenn die Studie zeigen will, dass die Leistungen der Kinder nicht vom Geschlecht des Lehrers abhängen, so finde ich doch, dass es mehr Erzieher und Leher geben sollte. Denn die Studie zeigt nicht, inwieweit die Entwicklung eine Kindes von einer einseitigen Erziehung beeinflusst wird. Jungs und auch Mädchen brauchen eben auch männliche Vorbilder. Und die haben sie meist in der eigenen Familie nicht, gibt es doch eher alleinerziehende Mütter oder beruftätige Väter. Die Erziehung der Kinder bleibt auch innerhalb der Familie meist an den Müttern hängen. Auch in Kindergarten und Schule können Jungs ihr typisches Rollenverhalten nicht ausleben, der natürliche Drang des Kräftemessens wird unterdrückt, nach einer kleinen Prügelei winkt heute schon der Besuch beim Psychologen.</p>
<p>Ich für meinen Teil wage die Ergenbisse der Studie zu bezweifeln, stellen sie doch die Situation sehr einseitig dar. <a title="Spiegel: Jungs benachteiligt" href="http://www.spiegel.de/schulspiegel/wissen/0,1518,612997,00.html" target="_blank">Andere Studien belegen zudem genau das Gegenteil</a>. Oder glaubt ihr, dass Mädchen auf einmal so viel schlauer sein sollten als Jungs?</p>


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		<title>Von Bienchen und Blümchen</title>
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		<pubDate>Thu, 04 Mar 2010 16:14:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Maria_Monte</dc:creator>
				<category><![CDATA[Schule]]></category>
		<category><![CDATA[Sexualkunde]]></category>
		<category><![CDATA[Sexualunterricht]]></category>

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		<description><![CDATA[Wie war das nochmal im Aufklärungsunterricht in der Schule? Der Lehrer malt ein weibliches Geschlechtsorgan an die Tafel, das gewisse Ähnlichkeiten zu einem illustrierten Kuhkopf aufweist, dann fällt das Wort &#8220;Penis&#8221;, die Mädchen kichern, die Jungs machen blöde Witze und am Ende wird ein Video über die Geburt gezeigt &#8211; so mit vollem Zoom auf [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie war das nochmal im Aufklärungsunterricht in der Schule? Der Lehrer malt ein weibliches Geschlechtsorgan an die Tafel, das gewisse Ähnlichkeiten zu einem illustrierten Kuhkopf aufweist, dann fällt das Wort &#8220;Penis&#8221;, die Mädchen kichern, die Jungs machen blöde Witze und am Ende wird ein Video über die Geburt gezeigt &#8211; so mit vollem Zoom auf das Zentrum des Geschehens &#8211; und alle sind nur noch angeekelt. Naja, so war´s früher jedenfalls. Heute scheint das nicht mehr so einfach zu sein.</p>
<p>Oft fängt das Halbwissen rund um den Sex schon viel früher an, außerhalb des Schulgeländes. Die Story von den Bienchen und Blümchen ist von vorgestern. Im Radio schnappen Jugendliche schon mal Wörter wie &#8220;Bondage&#8221; oder &#8220;Gangbang&#8221; auf, im Internet landen sie auf Sexseiten wie YouPorn (das verlinke ich mal an dieser Stelle nicht) und tragen das ein oder andere Pornovideo auf ihrem Handy herum. Auch in TV und Film werden sie mit einschlägigen Begriffen und Szenen bombadiert. Und dann stellen sie Eltern und Lehrern sehr direkte und private Fragen, die zu beantworten den ein oder andern überfordert oder sogar beschämt. Gerade Lehrer werden während ihrer Ausbildung nicht auf die Sexualerziehung vorbereitet. Wissen oft nicht, wie sie mit den Fragen der Schüler im Unterricht umgehen sollen. Das ist schade, denn theoretisch wäre die Schule der ideale Ort, um ein paar verquere  Vorstellungen gerade zu rücken, die der Konsum von Prono-Bildern und -Texten  mit sich bringen kann. Die Schule erreicht in Deutschland nämlich  alle Minderjährigen, auch die aus sozialen Randbezirken, wo &#8220;Porno-Rapper&#8221; oft und gern gehört werden.</p>
<p><span id="more-1644"></span></p>
<p>Karla Etschenberg, ehemalige Vorsitzende der  Deutschen Gesellschaft für Geschlechtserziehung, fordert daher den Einsatz von Pornos in der Schule.</p>
<blockquote><p>Dabei ist die ehemalige Biologielehrerin alles andere als eine  Freundin von Sex-Clips: &#8220;Das ist wie das Einbringen von Giftstoffen in  die Umwelt&#8221; &#8211; die Teenager bekämen die Bilder nicht mehr aus dem Kopf.  Gerade deshalb hat Etschenberg einen Plan entworfen, wie sich  Porno-Clips in den Unterricht einbauen ließen. Nur für die Schüler, die  es wirklich besprechen wollen. Und nur mit Zustimmung der Eltern. (Quelle Spiegel)</p></blockquote>
<p>Als guten Startpunkt sieht sie das Vokabular des Porno-Raps: Wie werden  Frauen da bezeichnet? Was  haltet ihr davon? Im Gespräch über solche Textsequenzen könne man die  Merkmale von Pornografie herausarbeiten und besprechen.</p>
<p>Bei Musik leuchtet mir das ein, aber muss man deshalb auch Pornos ansehen? Ich finde das schon etwas zu weit gehend, denn wie Frau Etschenberg selbst erklärt, sind das Bilder, die sich bei Kindern und Jugendlichen sehr stark einprägen und die ihnen meiner Meinung ein komplett falsches Bild von Sexualität vermitteln. Dazu kommt, dass der &#8220;Konsum&#8221; von Pornos unter 18 Jahren verboten ist &#8211; zu Recht.</p>
<p>Trotzdem, eine Anpassung an die Kinder von heute ist wünschenswert. Leher und Eltern sollten offen auf Fragen antworten. Und letztere sollten überprüfen, was ihre Kinder im Fernsehen und Internet anschauen, welche Musik sie hören, damit sie sich intensiv mit ihren Kindern über das Thema auseinander setzen können. Denn die Eltern sollten nicht unbedingt den Lehren den &#8220;schwarzen Peter&#8221; zuschieben und sie Versäumnisse in der Aufklärung ausbaden lassen.</p>
<p><a title="Spiegel: Pornografie in der Schule" href="http://www.spiegel.de/schulspiegel/leben/0,1518,678468,00.html" target="_blank">Via Spiegel Online</a></p>


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