Das Bielefeld ein Ort sein soll der gar nicht existiert, habt ihr vielleicht schon gehört. Denn man hört zwar von dem ein oder anderen, der dort gewesen sein möchte, aber selbst konnte man sich noch kein eigenes Bild von der berühmten, aber doch ungekannten Stadt machen.
Achim Held studierte 1994 in Kiel Informatik und traf auf einer Feier jemanden, der aus Bielefeld kam. Weil niemand der restlichen Anwesenden jemals zuvor mit Bielefeld in Berührung gekommen war, entstand im Laufe der Nacht der Running-Gag, Bielefeld existiere gar nicht. Und irgendwie hat sich dieser Scherz ziemlich schnell verbreitet. Was als Partyscherz startete, endet nun 16 Jahre später auf der Kinoleinwand.
“Die Bielefeld-Verschwörung” feierte letzte Woche Premiere. In Bielefeld, der Stadt, die es einer Satire zufolge nicht gibt, bestaunte die lokale Prominenz den 105-minütigen Actionthriller des Uni-Filmemachers Fabio Magnifico. Etwas überzoge und verworren soll die Story von der geheimnisvollen Organisation S.I.E.-Kom sein, die Bielefeld unter Kontrolle hat. Die rund 200 Mitwirkenden und 800 Statisten rekrutieren sich dabei aus Studentenkreisen und Laien.
Tolle Filmidee. Oder vielleicht doch auch nur ein weiterer Teil der großen Bielefeldverschwörung?



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