Wenn die bekannte Richterin Barbara Salesch im Fernsehen fiktive Prozesse verhandelt, ist das nur reine Unterhaltung für die Zuschauer. Eine Bildungssache wird daraus, wenn Jurastudenten Gerichtsfälle in der Uni üben. So bekommen sie mehr Praxis schon vor einem Praktikum. Eigens dafür möchte lauf FAZ Hochschulanzeiger (Ausgabe 103) die Ruhr-Universität Bochum einen eigenen Gerichtssaal bauen. Finanziert werden soll dies durch Studiengebühren. Das dies der bundesweit erste Uni-Gerichtssaal sein soll, stimmt allerdings nicht. Bereits Ende 2006 plante die Universität Gießen anlässlich ihrer 400-Jahr-Feier einen professionellen Übungs-Gerichtssaal. Auch die Universität Heidelberg nennt dank Spende einen Lehr-Gerichtssaal ihr Eigen. Die Eröffnung der Juristen-Spielweise war am 10. Oktober 2008. Wie der so genannte Heidelberger “Moot Court” in der Praxis funktioniert, zeigt eine Reportage des Rhein-Neckar-Fernsehens.
Wie findet Ihr die Idee, Gerichtsfälle zu simulieren? Kennt ihr noch andere Unis, die einen eigenen Gerichtssaal haben?




1 Antwort bis jetzt ↓
1 guenter_krass // Aug 26, 2009 at 14:01
Finde ich eine super Sache. Gerade an der Uni gibt es viel zu wenig Praxisbezug. Meiner Meinung nach ein tolles Beispiel für innovative Lehrmethoden.
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