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Mathe wird bald PRIMA

Februar 12th, 2010 · 2 Kommentare

Mathe soll interessanter werden, das hat sich das Forschungsprojekt PRIMAS (Promoting inquiry in Mathematics and science education across Europe) auf die Fahnen geschrieben. Bis zum Jahr 2013 werden mehr als 30 Wissenschaftler aus 12 Ländern sowie 14 Universitäten und Hochschulen erforschen, wie man den Unterricht in Mathe und Naturwissenschaften praxisbezogen und zeitgemäß verändern kann. Forschendes und problemlösendes Arbeiten soll in der Unterrichtspraxis verstärkt werden.

Und das auf internationaler Ebene: Um eine maximal mögliche Wirkung zu erzielen und die Aktivitäten den Bedürfnissen anzupassen, werden Bedarfsanalysen in den beteiligten Ländern, u. a. der Schweiz, England, den Niederlanden, Norwegen, Ungarn sowie Spanien erstellt und vergleichend betrachtet. Zusätzlich soll es langfristige Lehrerfortbildungen, Aktionstage für Lehrer, Informationsveranstaltungen für Eltern und Schüler sowie eine Analyse der politischen Rahmenbedingungen geben.

Leider gibt es zum Forschungsprojekt noch keine Webseite, nur eine im Style von 1995 programmierte Seite. Und das, obwohl die Forschertruppe viel Werte auf Multiplikation, Verbreitung, Fortbildung und Werbung legt. Aber vielleicht wird der Matheunterricht ab 2013 trotzdem PRIMA.

Tags: Hochschule · MINT · Schule · Studie

2 Antworten bis jetzt ↓

  • 1 Jakob Schwichtenberg // Feb 15, 2010 at 13:38

    Hi,
    irgendwie bin ich mir grad nich sicher wie ironisch dein Artikel zu bewerten ist. Ich denke, dass sich egal wieviele Leute sich zusammensetzten und irgendetwas diskutieren sich der Mathe Untericht in Deutschland sicher nicht ändern wird. Dafür besteht einfach kein Anreiz auf der Lehrerseite.

  • 2 Maria_Monte // Feb 15, 2010 at 15:37

    Ironisch war er nicht gemeint. ;) Sicherlich hast du Recht, dass die Lehrer erst zu einer Umsetzung der Konzepte bewegt werden müssen. Das wird nicht einfach. Aber das Projekt ist dennoch ein guter Ansatz.

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