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Meinungsmache oder eine Generation von Weicheiern?

Februar 23rd, 2010 · 1 Kommentar

Leiden für Leistung: Die Angst studiert vom ersten Tag an mit, schreibt die sueddeutsche in einem aktuellen Artikel.

[...] Bargel sagte, die meisten jungen Menschen wollten heute effektiv studieren und auch einen schnellen Abschluss machen. Zugleich empfänden sie aber auch “mehr Kälte” im Studium und hätten nicht mehr so großen Spaß am Studentenleben und am Erkenntnisgewinn wie die Generationen vor ihnen.

Ich frage mich langsam: Was soll das? Natürlich läuft der ganze Bologna Prozess nicht optimal und natürlich lohnt es sich auch für bessere Studienbedingungen einzutreten – aber was soll dieses ständige Gejammere? Angst, kein Spaß am Leben, blabla… Also wenn ich mich so in meinem “studentischen Freundeskreis” umhöre, gibt es da weder Angst, noch fehlenden Spaß am Studentenleben (Ganz und gar nicht!). Und “zu viel Kälte” könnte auch in diesem Jahr an dem nicht enden wollenden Winter in Deutschland liegen?

Jetzt mal im Ernst: Gibt es diese Tristesse wirklich, oder ist das alles nur Meinungsmache der Medien?

Tags: Hochschule · Studie

1 Antwort bis jetzt ↓

  • 1 Maria_Monte // Feb 23, 2010 at 13:18

    Naja, die “Kälte” ist ja hausgemacht. Wenn es nur um den schnellen – und von unserer Gesellschaft auch so gewollten – Einstieg ins Berufsleben (quasi Produktionsmodus) geht und nicht mehr um “Persönlichkeitsfindung”, schaut man auch nicht mehr links und rechts. Dann stresst man sich, um schnell Geld zu verdienen, lässt Partys, ehrenamtliches Engagement oder unproduktive aber interessante Nebenfächer/Kurse links liegen. Tja – selbst dran schuld, wem das dann zu “kalt” ist. Der muss sich dann eben warm anziehen.

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