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Ökonomischer Analphabetismus in deutschen Schulen

September 18th, 2009 · 1 Kommentar

In einer aktuellen Jugendstudie des Bundesverbands deutscher Banken gibt fast jeder zweite Jugendliche oder junge Erwachsene zu, dass er sich in wirtschaftlichen Fragen kaum oder gar nicht auskennt. Wie kann künftig ein ökonomisches Grundverständnis in der Schule vermittelt werden?

Dieser Frage gehen die Teilnehmer der summer school-Gruppe „Ökonomische Bildung“ (Was ist die summer school?) in der kommenden Woche auf den Grund. Unter der wissenschaftlichen Leitung von Professor Klaus Hurrelmann, Bildungswissenschaftler an der Hertie School of Governance in Berlin, entwickeln Studierende gemeinsam mit Nachwuchsjournalisten und jungen Führungskräften aus der Wirtschaft ein Konzept für den Bildungsstandort Deutschland.

Um ein realisierbares Konzept für die Vermittlung von Wirtschaftskompetenz an Schulen auf die Beine zu stellen, werden die Teilnehmer Bildungsstätten in Berlin besuchen, die bereits in diesem Bereich experimentieren. Die Studierenden erarbeiten ein rund 20-seitiges Thesenpapier, das die öffentliche Debatte in Schulen und Unternehmen bereichern soll. „Ziel ist es, Brücken zu bauen, um einen Austausch über die alltäglichen Arbeitsbedingungen in Schule und Wirtschaft einzuleiten“, sagt Professor Hurrelmann.

Die Ergebnisse werden am 30. September in Frankfurt am Main vor Gästen aus Wirtschaft, Politik und Hochschulen präsentiert und zur Diskussion gestellt. Wir werden natürlich berichten! Wer ganz aktuell dabei sein möchte, der folge uns auf unserer Facebook Seite!

Das Leitthema der summer school, „Innovative Bildungskonzepte“, wird in diesem Jahr unter drei Gesichtspunkten beleuchtet: Neben dem Thema „Ökonomische Bildung“ geht es auch um den steigenden Fachkräftemangel in MINT-Berufen und die bildungsbezogenen Voraussetzungen für ein erfolgreiches Technologie- und Innovationsmanagement.

Tags: Ausbildung · Campus of Excellence · Hochschule

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