George Clooney und der (N)espresso

Wer dieser Tage ein bisschen in der virtuellen Welt unterwegs war, kam eigentlich nicht daran vorbei: Die Initiative solidar hat vor Kurzem ein Video produziert, welches auf humorvolle Art und Weise auf die Ausbeutung der lokalen Kaffeebauern durch Weltkonzerne wie Nestlé hinweist. Angelehnt an einen echten Nespresso-Spot wird hier ein George Clooney-double von einem Werbebanner erschlagen. Aber seht selbst:

Besonders pikant: George Clooney ist als UNO-Botschafter unterwegs um gegen das Elend und die Ungerechtigkeit in der Welt ins Feld zu ziehen. Ein Schelm wer hier (k)einen Interessenkonflikt wittert. Ziel der Kampagne ist es nun den guten George dazu zu bewegen sein Engagement bei Nestlé abhängig zu machen von einer fairen Behandlung der Kaffeebauern. Schließlich ist Nespresso einer der teuersten Kaffeeprodukte am Markt, es gibt schicke Flagstores und Geld für Werbung scheint auch vorhanden.

Wie es hinter den glatten und schönen PR- und Pressebildern der Kaffeekonzerne aussieht hatte Ende 2010 die ARD bereits in der Doku “Kinderschinder” gezeigt, und auf die Mißstände bei den großen Kaffeeproduzenten hingewiesen.

Das Video und die dazugehörige Kampagne gehörten in der letzten Woche jedenfalls zu den am meisten abgefragten Suchbegriffen im deutschen Netz. Bisher haben Solidar über 27 000 elektronische Aufforderungen erreicht, George Clooney solle sich dementsprechend engagieren. Heute waren Vertreter von Solidar von Nestlé eingeladen um über die Vorwürfe zu diskutieren. Über den Ausgang kann bis dato noch nichts gesagt werden.

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