Er hat seine eigene Website, er bloggt und twittert, er veröffentlich regelmäßig einen Podcast, wirbt auf Berufsmessen und tritt im Fernsehen auf. Er ist verantwortlich für die Nachwuchsarbeit seines Unternehmens, welche wichtiger denn je ist – denn sein Unternehmen stirbt aus. Das Durchschnittsalter seiner Arbeitskollegen liegt bei 68 Jahren.
Bruder Paulus, Jahrgang 1959, lebt im Kapuzinerkloster Dieburg in Hessen. Er ist direkt nach dem Abitur im Jahr 1978 dem Kapuzinerorden beigetreten. Er nennt sich den Headhunter Gottes. Im ZEIT-Interview erzählt Bruder Paulus, dass er die Männer will, die eigentlich gerne von erfolgreichen Frauen geheiratet worden wären. Er will “die Besten in Deutschland” fragen, ob sie nicht eigentlich von Gott bestimmt seien, einen bestimmten Weg zu gehen. Gut, lassen wir das.
Ob ich die Absicht, junge Männer für seine Kirche „zu jagen“, gut finde sei erst Mal dahin gestellt. Sieht man es von der Seite, dass er als Personaler eines eingestaubten Unternehmens arbeitet, ist es aller ehren Wert, wie er versucht auf neuen Wegen junge Leute zu erreichen. Ich glaube, da könnten sich viele Unternhemen noch eine große Scheibe abschneiden.



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