Heutzutage ist Medienkompetenz meiner Meinung nach eine der Schlüsselqualifikationen. Doch Medienkompetenz bedeutet mehr als ein Foto auf Facebook hochladen zu können, oder 300 Freunde bei StudiVZ zu haben.
Das sieht NRWs Medienministerin Angelica Schwall-Düren (SPD) genauso. Schüler sollen einen verantwortungsvollen Umgang mit Facebook lernen. Deshalb will die rot-grüne Minderheitsregierung einen Medienkompetenzführerschein für Schüler einführen. Schwall-Düren sagte, dass neben den Elternhäusern „auch die Schule ihren Teil dazu beitragen sollte, Mädchen und Jungen einen rationalen Umgang mit den digitalen Möglichkeiten nahezubringen“.
Sie wies darauf hin, dass unvorsichtig preisgegebene persönliche Daten zu Mobbing missbraucht werden und „auch bei beruflichen und sozialen Karrieren hinderlich sein“ können. Zum bewussten Umgang mit Medien gehört für Schwall-Düren auch, dass Schüler lernen sollten, Nachrichten einzuordnen und zu bewerten. „Viele Menschen glauben Nachrichten im Fernsehen oder im Internet kritiklos. Und in Gesprächen stellt man dann fest, dass sie die Sache gar nicht richtig verstanden haben.“



1 Antwort bis jetzt ↓
1 Maria_Monte // Aug 16, 2010 at 11:22
Wollte ich gerade auch etwas zu schreiben.
Im Spiegel gab es dazu gerade einen interessanten Artikel “Null Blog” (31/2010).
Für viele Jugendliche ist das Internet im alltäglichen Gebrauch – sie chatten und tummeln sich auf Community-Seiten wie Schüler VZ oder facebook. Und es wird auch viel gegoogelt. Allerdings ohne die Relevanz oder die Glaubwürdigkeit der Quellen einschätzen zu können.
Was ich auch noch interessant finde ist, dass viele Jugendliche gar nicht wissen, was ein Blog ist.
In einigen Schulen werden diese Themen dank der Initiative einiger Lehrer angesprochen bzw. es werden Google, Blogs und Wikis in den Unterricht einbezogen. Wünschenswert wäre es, wenn das ein Standard wäre.
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